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Krypto-News UPDATE

Blockchain & Co.: Das Neueste aus der Krypto-Szene

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Firmen zum Thema

IOTW portiert Micro-Mining Software auf Realtek Wifi Chipsätze

23. 08. 2018: AnApp Blockchain Technologies Limited ("AnApp"), der IoT-Blockkettenentwickler hinter IOTW (eine neue Blockchain für IoT-Anwendungen), gibt die Portierung seiner Micro-Mining-Software auf den Realtek Ameba (RTL8710BN) Wifi-Chipsatz mit technischer Unterstützung der Realtek Semiconductor Corp. bekannt.

Realtek zählt zu den drei führenden Herstellern von Fabless-Halbleitern in Taiwan und ist einer der weltweit führenden Netzwerk- und TV-Chipsatzanbieter mit einem Umsatz von über 1,3 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr. Produkte, die die Chipsätze von Realtek verwenden, befinden sich in Hunderten von Millionen von Haushalten rund um den Globus. Die Zusammenarbeit wird es ermöglichen, dass Geräte, die mit Realtek-Lösungen betrieben werden, IOTW-Coins minen können.

Trotz all der jüngsten Publicity rund um Blockchain und Krypto-Währungen profitieren die Menschen kaum von diesen Technologien, was vor allem mit der technischen Komplexität der Krypto-Währungen zusammenhängt. IOTW, das IoT-Blockchain-Venture von AnApp, will dies ändern, indem es fast alle angeschlossenen IoT-Geräte (30 Milliarden bis 2020) ohne zusätzliche Hardware-Anforderungen IOTW-Token minen lässt.

ABC Summit 2018: ein Forum für Blockchain-Start-ups

21. August 2018: Dem Veranstalter des Asset Backed Crypto Summit (ABC Summit) 2018 ist es gelungen, eine beträchtliche Zahl von herausragenden Mitgliedern der internationalen Crypto-Community als Moderatoren und Sponsoren zu gewinnen

Beim ABC Summit 2018 können die Teilnehmer ihre Ideen und Projekte vor dem "Who is Who" der Blockchain-Welt zu präsentieren und dadurch das Interesse von Kunden, Investoren, Beratern und potenziellen Partnern zu wecken.
Beim ABC Summit 2018 können die Teilnehmer ihre Ideen und Projekte vor dem "Who is Who" der Blockchain-Welt zu präsentieren und dadurch das Interesse von Kunden, Investoren, Beratern und potenziellen Partnern zu wecken.
(Bild: ABC Summit)

Vom 28. bis 29. September 2018 bietet der ABC Summit in Lissabon den Teilnehmern die Gelegenheit, ihre Ideen und Projekte vor dem "Who is Who" der Blockchain-Welt zu präsentieren und dadurch das Interesse von Kunden, Investoren, Beratern und potenziellen Partnern zu wecken - und das alles unter einem Dach. Der Gipfel dient als Förderplattform für Start-ups aus den unterschiedlichsten Branchen, die jedoch allesamt die Nutzung der Blockchain-Technologie eint.

"Wir sehen den ABC Summit als eine Plattform, um Veränderungen voranzutreiben", so Serge Lobréau, der Gründer des Events. "Unser vorrangiges Ziel ist es, neue Partnerschaften und die Weiterentwicklung von Blockketten-Netzwerken auf privater und öffentlicher Ebene zu etablieren. Dieser Gipfel wird Investoren, Führungskräfte, Meinungsbildner und Top-Entscheidungsträger zusammenbringen, die aktiv nach Geschäftsmöglichkeiten für alle industriellen, kommerziellen, finanziellen, sozialen und bildungspolitischen Interessen suchen".

Der ABC-Gipfel findet in Portugal statt und damit in einem der 22 europäischen Länder, die kürzlich die Europäische Blockchain-Partnerschaft gegründet haben.

Blockchain-Accelerator-Paket für die Verwaltung von Mobilgeräten

21. 08. 2018: Camelot Innovative Technologies Lab (Camelot ITLab) hat am 21. August 2018 seinen „Blockchain Accelerator for Mobile Device Management“ auf Basis von SAP Leonardo vorgestellt. Die neue Lösung hilft dabei, die Wiederverwendung gestohlener Mobilgeräte zu unterbinden.

Die neue Lösung von Camelot ITLab bietet eine Blockchain-basierte Liste von Mobiltelefon-Seriennummern und deren Besitzern, die für alle Netzbetreiber, Smartphone-Hersteller und Endkunden zugänglich ist und verwendet werden kann, um verloren gegangene oder gestohlene Mobilgeräte auf eine Schwarze Liste zu setzen. Setzt ein Betreiber eine Seriennummer auf diese Schwarze Liste setzt, werden die Informationen mit allen Teilnehmern des Blockchain-Netzwerks geteilt – sicher und in Echtzeit. Folglich kann das Gerät nicht mehr mit der SIM-Karte eines anderen Anbieters verwendet werden.

„Die Wiederverwendung von gestohlenen Smartphones ist ein ernstes Problem für Netzbetreiber, Gerätehersteller und vor allem für Unternehmen oder private Endkunden. Mit unserem neuen, auf SAP Leonardo basierenden Blockchain-Accelerator-Paket bieten wir eine innovative Lösung, die genau auf die Bedürfnisse dieser Interessengruppen zugeschnitten ist. Dies ist eine weitere Ergänzung unseres wegweisenden Produkt- und Serviceangebots in den Bereichen Blockchain und SAP Leonardo“, erklärt Aseem Gaur, Chief Leonardo Officer bei Camelot ITLab.

Der Blockchain Accelerator for Mobile Device Management steht als Festpreislösung zur Verfügung (Software- und Services-Bundle) und beinhaltet die Integration von SAP-Software und Design-Thinking-Methoden. Digital EXPERIENCE², das Produkt- und Dienstleistungsportfolio von Camelot für digitale Innovationen, basiert auf SAP Leonardo-Technologien. Es ermöglicht Kunden, den Return on Investment (ROI) neuer digitaler Technologien zu erfahren und zu beschleunigen. Digital EXPERIENCE² nutzt Camelots Know-how in den Bereichen Branchen, Geschäftsfelder und Technologien, um individuelle digitale Anwendungsfälle in weniger als vier Wochen zu identifizieren und zu implementieren.

In Bezug auf die innovative Blockchain-Technologie sagt Hartmut Müller, Senior Vice President der Deutschen Telekom IT GmbH: „Blockchain ist eine disruptive Technologie mit großem Potenzial. Für uns war es wichtig, mit einem kompetenten Beratungsunternehmen zusammenzuarbeiten, das auf diesem Gebiet ausgewiesene Expertise besitzt. Camelot und seine Blockchain-basierte Hypertrust Platform haben uns voll überzeugt.“

#MetaHash verkündet Partnerschaft mit Ian Balina und 100X Advisors

20. 08. 2018: #MetaHash, ein Blockchain-basiertes Netzwerk zum Austausch von digitalen Assets sowie eine Plattform für dezentrale Echtzeitanwendungen, verkündet eine strategische Partnerschaft mit Ian Balina, einem einflussreichen Blockchain- und Kryptoinvestor, sowie dem Blockchain-Beratungsunternehmen 100X Advisors.

Ian Balina
Ian Balina
(Bild: #metaHash)

Ian Balina und das 100X Advisors-Team werden #MetaHash bei seinem weiteren Wachstum sowie der Expansion in die Schlüsselmärkte Amerika, Europa und Asien unterstützen. Die strategische Partnerschaft beinhaltet den Erwerb von #MetaHashCoins (#MHC) durch Ian Balina und 100X Advisors aus der Round A Allocation.

"Fast täglich entstehen neue Projekte in der Blockchain-Industrie, aber wie jeder weiß, ist nicht alles Gold, was glänzt. Wenn man sich für einen Partner entscheidet, muss man ihn gründlich und sorgfältig studieren", sagt Ian Balina, General Partner von 100X Advisors. "Die von #MetaHash entwickelten Technologien sind beeindruckend. Sie haben bereits ein MainNet gelauncht und sind bereit, mit dezentralen Anwendungen (dApps) und ersten ICOs auf ihrer Plattform zu starten. Wir freuen uns, mit #MetaHash zusammenzuarbeiten und das Projekt weiter voranzubringen."

Ian Balina ist ein bekannter Kryptoexperte sowie regelmäßiger Krypto-Speaker für The Wall Street Journal, Forbes, CNBC, Huffington Post, The Street, Inc. und Entrepreneur Magazine.

"Im Laufe der Jahre hat Ian viele bahnbrechende digitale Dienste und Internetunternehmen auf der ganzen Welt kommerzialisiert und unterstützt. Darüber hinaus ist er ein Geschäftsinnovator und ein sehr erfahrener Kryptoökonom", sagt Anton Agranovsky, Mitbegründer von #MetaHash. "Wir sind davon überzeugt, dass die Blockchain-Technologie transformative Fähigkeiten und Anwendungsvorteile in verschiedenen Industriezweigen bietet. Wir erleben bereits heute, wie Blockchain die Art und Weise verändern kann, wie Menschen sich engagieren, konsumieren und ausgeben."

Am 29. Juni 2018 hat #MetaHash sein MainNet eröffnet und mit der Verteilung von #MetaHashCoins (#MHC) begonnen. Die Eigentümer von #MHC werden die ersten Netzwerkknoten sein, die zum Wachstum des Netzwerks beitragen und die Vorteile des frühen Forgings voll ausschöpfen können. Der Beginn des Forging ist für das dritte Quartal 2018 geplant.

Im Vergleich zum Mining benötigt das Forging keine leistungsstarke Hardware wie ASICs oder Grafikkarten. Der Schutz des Netzwerk-Konsenses wird durch den Wert der Netzwerk-nativen Coins erreicht, die ausreichen, um gewöhnliche Web-Server zu mieten oder einen Heim-PC zu nutzen, der eine gute Internet-Verbindung hat.

#MetaHash ist ein Blockchain-basiertes Netzwerk zum Austausch von digitalen Assets und eine Plattform für dezentrale Echtzeitanwendungen. Das vielseitige Netzwerk nutzt künstliche Intelligenz (KI), um die Netzwerkknoten länderübergreifend zu synchronisieren und einen optimalen Aufbau zu erreichen, der auf Latenzraten basiert. Die Technologie verteilt die Daten entsprechend und nutzt die volle Leistung des gesamten Netzwerks. Dies erlaubt eine beispiellos hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit von bis zu fünf Milliarden Transaktionen pro Tag, wobei die Genehmigung bereits nach drei Sekunden erfolgt.

Die Plattform basiert auf dem einzigartigen #TraceChain-Protokoll. Es bietet erstmals in der Geschichte der Blockchain hohe Geschwindigkeit, Sicherheit und Dezentralisierung zu niedrigen Kosten pro Transaktion.

Regler mit integrierter Blockchain-Technologie für autarke Energieanlagen

15. August 2018: Der Automatisierungsspezialist ee technik, Norderstedt, stellt auf der Messe WindEnergy Hamburg einen neuen Inselnetz-Regler für Smart Grids und autarke Verbundnetze vor. Dank seiner integrierten Blockchain-Technologie kann man mit dem Regler überschüssige Energie autarker Solar- und Windkraftanlagen auf einem virtuellen Marktplatz direkt an andere Verbraucher verkaufen.

Mit dem Regler kann man dank der integrierten Blockchain-Technologie überschüssige Energie autarker Solar- und Windkraftanlagen auf einem virtuellen Marktplatz direkt an andere Verbraucher verkaufen.
Mit dem Regler kann man dank der integrierten Blockchain-Technologie überschüssige Energie autarker Solar- und Windkraftanlagen auf einem virtuellen Marktplatz direkt an andere Verbraucher verkaufen.
(Bild: ee technik)

Mit der Erweiterung um die Blockchain-Technologie sorgt das Unternehmen nun dafür, dass Energieüberschüsse in Inselnetzen noch effizienter genutzt werden können. „Die Blockchain-Technologie schafft schnelle, direkte und digitale Transaktionen. Das kommt insbesondere dezentralen Inselnetzen zugute, da die Regelung der Energieflüsse hier von besonderer Bedeutung ist“, sagt Daniel Schauer, Geschäftsführer der ee technik gmbH und ergänzt: „Wir sind Vorreiter in diesem Bereich.“

Neben dem neuen Inselregler bietet ee technik weitere Lösungen und Komponenten für die vollständige Implementierung eines Smart Grids an. Außerdem stellen Unternehmenspartner den virtuellen Marktplatz für den Verkauf des überschüssigen Stroms zur Verfügung. Als Zielmärkte für ein Inselnetz mit Blockchain-Technologie betrachtet das Unternehmen vor allem ländliche Regionen in Schwellenländern, aber auch Nachbarschaften und Gemeinden, die sich vollständig autark versorgen möchten.

ee technik stellt seine Produkte und Lösungen auf der WindEnergy Hamburg 2018 vom 25. bis 28. September am Stand 318.15 in Halle A4 aus.

eco Verband: Blockchain sichert digitale Identitäten

07. 08. 2018: Digitale Identitäten ermöglichen es, die Akteure im Internet zweifelsfrei zu identifizieren – seien es Menschen, Geräte im Internet der Dinge oder Chat-Bots. Die Blockchain-Technologie könnte hier zukünftig Vorteile bieten gegenüber herkömmlichen Methoden: Anwender könnten mit Blockchain-Lösungen etwa ihre digitale Identität vollständig selbst verwalten.

Klaus Schmeh, Produktmanager bei cryptovision: „Eine Blockchain-Lösung kann einen öffentlichen Schlüssel an eine Identität binden, ähnlich wie es eine Public-Key-Infrastruktur tut, allerdings ohne dass man dabei eine zentrale Instanz benötigt. Durch den Verzicht auf eine zentrale Instanz hat man naturgemäß weniger Einflussmöglichkeiten – mit allen Vor- und Nachteilen.“
Klaus Schmeh, Produktmanager bei cryptovision: „Eine Blockchain-Lösung kann einen öffentlichen Schlüssel an eine Identität binden, ähnlich wie es eine Public-Key-Infrastruktur tut, allerdings ohne dass man dabei eine zentrale Instanz benötigt. Durch den Verzicht auf eine zentrale Instanz hat man naturgemäß weniger Einflussmöglichkeiten – mit allen Vor- und Nachteilen.“
(Bild: cryptovision)

„Eine Blockchain-Lösung kann einen öffentlichen Schlüssel an eine Identität binden, ähnlich wie es eine Public-Key-Infrastruktur (PKI) tut, allerdings ohne dass man dabei eine zentrale Instanz benötigt“, sagt Klaus Schmeh von cryptovision. Auf den Internet Security Days (ISDs) am 20. und 21. September 2018 in Brühl bei Köln hält Schmeh einen Vortrag zu diesem Thema. „Durch den Verzicht auf eine zentrale Instanz hat man naturgemäß weniger Einflussmöglichkeiten – mit allen Vor- und Nachteilen.“

Mit der jungen Blockchain-Technologie sind weitere Lösungen für digitale Identitäten denkbar. So ließe sich eine vertrauenswürdige Instanz auch in eine Blockchain-Lösung integrieren. Mittels Personalausweis beispielsweise können sich die Anwender dann für die Blockchain registrieren, die ihre Identität überall im Netz zweifelsfrei belegt.

„Die Blockchain-Technologie ist eine ideale Ergänzung zu einer Public-Key-Infrastruktur, in der Praxis wird sie diese jedoch nie vollständig ersetzen“, gibt Markus Schaffrin zu bedenken. Er ist Geschäftsbereichsleiter Mitglieder-Services und Security-Experte im eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. Ein Unternehmen beispielsweise, das die Schlüsselvergabe an Angestellte regeln will oder ein Staat, der rechtlich bindende digitale Signaturen vergeben möchte, kann auf eine zentrale Instanz kaum verzichten.

Als transparente und dezentralisierte Plattform ist die Blockchain jedoch generell geeignet, die digitale Identitätskrise mit immer mehr Akteuren und Geräten im Internet zu entschärfen. User könnten beispielsweise mithilfe der eigenen, auf die Blockchain gestützten Identität viele verschiedene Online-Dienste sicher und bequem nutzen. Damit ließen sich etwa die aktuell beliebte Authentifizierung mittels Social Media Account ersetzen. Statt einer sozialen Plattform weitere persönliche Daten anzuvertrauen, würde jeder Nutzer seine Online-Identität selbst mitbringen, ganz im Sinne einer Self-Sovereign Identity (SSI).

Bevor entsprechende Lösungen geschaffen werden können, gilt es jedoch noch Fragen zu beantworten – etwa wie sich das zeit- und energieintensive Proof-of-Work-Verfahren der Blockchain vereinfachen ließe. Das Internet der Dinge und die Zahl der Transaktionen wächst rasant, hier bräuchte es schnellere und effektivere Verifizierungsmethoden. „Neue Möglichkeiten bietet etwa das Distributed-Ledger-Projekt IOTA, das Transaktionen grundlegend anders verarbeitet als die klassische Blockchain“, sagt Schmeh. Die unterschiedlichen Distributed-Ledger-Technologien könnten also schon bald Lösungen für die digitale Identitätskrise schaffen.

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