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ZF Blockchain-Anwendung „Car eWallet“ wird zum Start-up

Redakteur: Sven Prawitz

Der Automobilzulieferer ZF gründet die Car Ewallet GmbH und bringt dort die Blockchain-Anwendung „Car e-Wallet“ ein. Das Start-up soll die Marktreife des Produkts erreichen.

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Die Anwendung „Car eWallet“ soll sichere Finanztransaktionen ermöglichen – zum Beispiel das Bezahlen an Ladesäulen.
Die Anwendung „Car eWallet“ soll sichere Finanztransaktionen ermöglichen – zum Beispiel das Bezahlen an Ladesäulen.
(Bild: ZF Friedrichshafen)

ZF gründet eine Gesellschaft mit Namen Car Ewallet GmbH und Sitz in Berlin und gliedert damit die aktuellen Aktivitäten des Transaktionsdienstes „Car eWallet“ in ein Start-up-Unternehmen aus. Ziel ist nach eigenen Angaben, den Blockchain-basierten Service weiterzuentwickeln und zu vermarkten.

Mit ihm soll unter anderem das Bezahlen von Tankvorgängen und für E-Autos das einfache Abrechnen des Ladevorgangs möglich sein. Auch Maut, Parkgebühren, Tanken oder Carsharing sollen über die elektronische Transaktionsbörse beglichen werden können. Wie der Zulieferer in einer Mitteilung bekannt gibt, soll nach einer ersten sechsmonatigen Phase mit den Projektpartnern IBM und UBS, die im Frühjahr auslief, nun die Entwicklung zur Marktreife im Vordergrund stehen. Bereits im zweiten Halbjahr 2018 soll Car E-Wallet in ersten Pilotprojekten erlebbar sein.