Digitalisierung Bitkom fordert mehr Unterstützung für digitale Technologien im Alltag

Quelle: Pressemitteilung

Der Branchenverband Bitkom begrüßt das Entlastungspaket der Bundesregierung als erste wichtige Schritte für die Energiewende. Doch in vielen Bereichen bleibt Investitions-Potenzial immer noch ungenutzt.

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Bitkom-Präsidiumsmitglied Matthias Hartmann lobt das Entlastungspaket der Bundesregierung und fordert mehr Investitionen in digitale Technologien.
Bitkom-Präsidiumsmitglied Matthias Hartmann lobt das Entlastungspaket der Bundesregierung und fordert mehr Investitionen in digitale Technologien.
(Bild: OLIVER ROESLER / Bitkom)

Der Branchenverband Bitkom hat sich über das von der Bundesregierung gefasste Entlastungspaket zunächst positiv geäußert. Wie Bitkom-Präsidiumsmitglied Matthias Hartmann mitteilt, mache die Ampel-Koalition damit erste wichtige Schritte zur Energiewende. SPD, Grüne und FDP haben in der vergangenen Woche beschlossen, dass jeder Bundesbürger 300 Euro Energiepreis-Pauschale erhalten soll. Zusätzlich sollen Benzin- und Dieselpreise gesenkt und 9-Euro-Monatstickets im ÖPNV angeboten werden. Im Immobilien-Sektor soll es eine Wärmepumpe-Offensive geben. Bitkom hebt außerdem die Förderung von intelligenten Thermostaten positiv hervor.

Mehr Energieeffizienz mit digitalen Technologien

Bitkom regt in seiner Mitteilung an, dass in einem nächsten Schritt ein Programm für Verbraucher geschaffen werden sollte, das Energieeffizienz und Nachhaltigkeit mithilfe digitaler Technologien im Alltag breit fördert. „Private Haushalte können von digitalen Technologien für mehr Energieeffizienz profitieren – finanziell und ökologisch. So bergen insbesondere automatisierte Steuerungs- und Monitoringsysteme für die Heizung, aber auch für Klima und Warmwasser ein massives Energiesparpotenzial, was bislang jedoch kaum ausgeschöpft wird“, sagt Matthias Hartmann. Auch Smart Meter gehören für ihn zu einer lohnenswerten Investition. Damit könne in Echtzeit der Stromverbrauch eines Haushaltes gemessen werden. Hartmann fordert Förderprogramme für solche Technologien und weniger Bürokratie.

„Mittlerweile interessiert sich mehr als die Hälfte der Deutschen für Smart Meter, also digitale, internetfähige Messgeräte für Wärme oder Strom. Insbesondere in den Privathaushalten, die 29 Prozent des gesamten Energieverbrauchs verantworten, liegen noch viele Potenziale brach, die mithilfe der Digitalisierung ausgeschöpft werden können“, so Hartmann und beruft sich dabei auf eine repräsentative Umfrage von Bitkom Research.

Superabschreibungen für Digital-Investitionen

Das Bitkom-Präsidiumsmitglied kritisiert, dass Superabschreibungen für Investitionen in digitale Technologien nicht Teil des aktuellen Entlastungspaketes sind. Laut Hartmann seien diese im Koalitionsvertrag festgehalten und müssten zügig eingeführt werden. Zudem könnten auch in anderen Bereichen wie etwa der Landwirtschaft mithilfe digitaler Tools etwas für die Energiewende getan werden. „Superabschreibungen für Digital-Investitionen müssen dabei so gestaltet sein, dass sie einen direkten, verstärkenden Effekt auf den Digitalisierungsgrad der deutschen Wirtschaft, gerade auch bei kleinen und mittleren Unternehmen haben“, sagt Hartmann.

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