Autonome Automationszelle

Beim "Date" ist Speedy gar nicht wählerisch

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Außerdem gibt es eine große Auswahl an Aufnahmemustern. In den Schubladen liegen Inlays, auf denen die Rohteile gelagert sind. Jede Schublade kann bei Bedarf mit unterschiedlichen Aufträgen bestückt werden. Da die mobile Anlage von zwei Seiten zugänglich ist, arbeitet zum Beispiel eine angeschlossene Drehmaschine unbeirrt weiter,

während Speedy be- und entladen wird. Durch den riesigen Pufferspeicher und die hohe autarke Laufzeit braucht der Werker den Wechsel erst dann vornehmen, wenn er Zeit dafür hat.

Dank WLAN-Einbindung "Always-On"

Ob Vermessen, Laserbeschriften, Reinigen, Entgraten - wenn erforderlich, arbeitet die Automationszelle auch das mit ab. Gibt es für eine Bearbeitungsmaschine - zum Beispiel eine Drehmaschine - keine Aufträge mehr, so lässt sich Speedy mit Hubwagen oder Stapler einfach zur nächsten Maschine fahren und hilft dann dort beim Fräsen. Außerdem gibt es eine Andockstelle für einen FTS-Sprinter, der die Teile anliefern oder abholen kann.

Als Ausstattungsoption wechselt Speedy sogar die Greifer selbstständig. Bis zu fünf verschiedene davon haben im Greiferbahnhof Platz, was sich natürlich in Sachen Rüstzeit positiv bemerkbar macht. Mit einer Reichweite von etwa zwei Metern und einer Traglast bis zu 35 Kilogramm meistert die Automationszelle ein breites Aufgabengebiet.

Mit dem intuitiven Bedienpanel, dem flexiblen Schnittstellenkonzept und der aktuellen Sicherheitstechnik mit einem frei konfigurierbaren Laserscanner sowie Lichtschranken für die Schubladen ist Speedy für die Aufgaben von Industrie 4.0 vorbereitet. Über die IP-Adresse lässt sie sich außerdem ins WLAN einbinden, sodass ihr Status über Smartphone oder Tablet abgerufen werden kann.

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