Autonome Automationszelle Beim "Date" ist Speedy gar nicht wählerisch

Redakteur: Jürgen Schreier

Kontakfreudig, flexibel und rund um die Uhr einsatzbereit: Weil es solche "Werker" aus Fleisch und Blut nicht gibt, hat MartinSystems "Speedy" entwickelt - eine autarke Automationszelle, die gemeinsam mit vielen Produktionsmaschinen beinahe jeden Job erledigt.

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Die Automationszelle lässt sich über eine IP-Adresse ins WLAN einbinden. Ihr Status kann dann über Smartphone oder Tablet abgerufen werden.
Die Automationszelle lässt sich über eine IP-Adresse ins WLAN einbinden. Ihr Status kann dann über Smartphone oder Tablet abgerufen werden.
(Bild: Ralph Stiller)

Speedy bringt alles mit, was für einen erfolgreichen Arbeitseinsatz nötig ist. Ausgelegt auf maximale Flexibilität kann die neue autonome Automationszelle von MartinSystems in Nagold fast jede Aufgabe an fast jedem Ort übernehmen. Dank ihrer Flexibilität ist die Speedy in der Lage, mit unterschiedlichsten Bearbeitungsmaschinen zusammenzuarbeiten. Dank Profinet- und Profisafe-Integration hat sie zudem alles an Bord, was man für die optimale Kommunikation in der modernen Maschinenwelt benötigt.

Riesiger Rohteilespeicher ermöglicht ausdauerndes Arbeiten

Die wichtigste Voraussetzung für ausdauerndes Arbeiten ist aber Speedys großer Speicher für Rohteile. Etwas Vergleichbares gibt es laut MartinSystems bislang nicht auf dem Markt. So kann die Speedy bei entsprechender Beladung tagelang autark vor sich hin werkeln. Dafür benötigt sie kaum mehr Standfläche als ein Werkstattwagen. Ein spezielles Schubladensystem ergibt auf knapp 1,3 Quadratmeter mehr als die fünffache Fläche an Speichervolumen.

Mit 2,50 Meter Höhe lässt sich die Automationszelle selbst in beengten Produktionshallen einsetzen. Die Smile-Steuerung des Systems über ein Touchpad ist, wie es heißt, kinderleicht. Ändert sich die Größe des Produkts, muss man nur die neuen Abmessungen eingegeben und schon kann die Produktion weitergehen.

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