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Begehbarer Film von Fraunhofer HHI und UFA ausgezeichnet

| Redakteur: Lisa Marie Waschbusch

Anlässlich des 100. Geburtstags der UFA feierte der begehbare Film „Ein ganzes Leben“ seine Premiere. Nun wurde die gemeinsame Produktion von UFA und Fraunhofer HHI mit dem Laval Virtual Award in der Kategorie „Arts and Cultural Heritage“ ausgezeichnet.

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Die Gemeinschaftsproduktion von UFA und Fraunhofer HHI erhält Laval Virtual Award 2018.
Die Gemeinschaftsproduktion von UFA und Fraunhofer HHI erhält Laval Virtual Award 2018.
(Bild: Fraunhofer HHI)

Insbesondere im Hinblick auf die rasante Marktentwicklung von Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) zeigt sich „Volumetric Video“ aktuell als Schlüsseltechnologie. Am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) wurde hierzu mit „3D Human Body Reconstruction (3D HBR)” eine besonders innovative Technologie entwickelt. Diese setzte das UFA LAB gemeinsam mit UFA Technology im Rahmen einer Testproduktion für den begehbaren Kurzfilm „Gateway to Infinity“ als neuartige VR-Erfahrung ein. Konnten die Hologramme bei „Gateway to Infinity“ durch das frühe Entwicklungsstadium der Technik nur in begrenzter Form dargestellt werden, ist es bei „Ein ganzes Leben“ erstmalig gelungen, die Schauspieler aus allen Kameraperspektiven zu erfassen und in einen virtuellen Raum zu platzieren, so dass sie während der Handlung von allen Seiten betrachtet werden können.

Bei dem neuen Medium „Volumentric Video“ wird die Handlung in einer dreidimensionalen Umgebung gezeigt. Der Zuschauer kann sich frei um die Schauspieler bewegen und sie beim Spiel aus jeder Richtung betrachten, er wird somit zum Teil der Filmszene.

Zuschauer taucht in Filmgeschehen ein

In der VR-Experience „Ein ganzes Leben“ folgt der Zuschauer der Schauspielerin Maria (gespielt von Franziska Brandmeier) durch die Geschichte des Films. In einer begehbaren Welt werden die Dreharbeiten des frühen Films in den 1920er-Jahren erlebt. Der Zuschauer sieht wie technische Tricks und Illusion eingesetzt wurden, um schon damals den Zuschauer zu verführen. Überraschenderweise stellt sich aber auch diese Set-Welt nur als eine Illusion heraus – denn Maria nimmt den Zuschauer mit auf eine Zeitreise durch die deutsche Filmgeschichte. Neben Franziska Brandmeier soll auch Herbert Knaup “hautnah” erlebbar sein. Durch die Besetzung der Rollen mit bekannten Darstellern versteht es auch das ungeübte Auge, dass es sich bei den Hologrammen um echte Schauspieler und nicht um computergenerierte Figuren handelt.

Laval Virtual ist eine weltweit führende Konferenz und Ausstellung für virtuelle Technologien und Anwendungen in Frankreich. Mit dem Laval Virtual Award ehrt die internationale Expertenjury Projekte, die sich durch hohe technische Qualität und Innovationskraft auszeichnen.

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