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BASF investiert in Quantencomputer-Start-up Zapata Computing

| Redakteur: Jürgen Schreier

BASF Venture Capital investiert in die Zapata Computing Inc., die sich mit der Entwicklung einer Softwareplattform zur optimalen Nutzung von Quantencomputern befasst. Bei BASF sieht man in der Technologie eine Möglichkeit, den künftigen Herausforderungen der chemischen Industrie zu begegnen.

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Markus Solibieda, Managing Director bei BASF Venture Capital: "Wir freuen uns, dieses vielversprechende Start-up zu unterstützen. Zapata ist in der Lage, Mehrwert für eine Vielzahl von Branchen zu schaffen, darunter Chemie, Pharma, Automobil, Luft- und Raumfahrt und Finanzen."
Markus Solibieda, Managing Director bei BASF Venture Capital: "Wir freuen uns, dieses vielversprechende Start-up zu unterstützen. Zapata ist in der Lage, Mehrwert für eine Vielzahl von Branchen zu schaffen, darunter Chemie, Pharma, Automobil, Luft- und Raumfahrt und Finanzen."
( Bild: BASF SE )

BASF Venture Capital schließt sich einer Gruppe prominenter Investoren in der Series-A-Investitionsrunde von Zapata Computing Inc. an. Zapata mit Hauptsitz in Cambridge (Massachusetts) entwickelt sowohl eine leistungsstarke Softwareplattform als auch spezifische Anwendungen für Global 1000-Unternehmen, um neuartige Quantencomputer-Hardware effektiv zu nutzen.

Chemiekonzerns digitalisiert entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Mit der Investition in Zapata unterstützt BASF Venture Capital das strategische Ziel des Chemiekonzerns die Chancen der Digitalisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu nutzen. Quantum Computing soll es BASF-Experten ermöglichen, komplexe Fragestellungen sehr effizient zu untersuchen und die Zeit für die Einführung neuer Produkte weiter zu verkürzen.

Das Start-up Zapata, das 2017 an der Harvard University gegründet wurde, wird die eingesammelten Finanzmittel nutzen, um sein wissenschaftliches Team zu erweitern und die Softwareplattform weiterzuentwickeln. BASF schließt sich einer Runde an, die von Comcast Ventures und Prelude Ventures angeführt wird, zusammen mit neuen und bestehenden Investoren wie Pitango Ventures, Pillar Venture Capital und The Engine.

Quantum Computing ist eine Computertechnologie, die die Gesetze der Quantenmechanik nutzt, um die Geschwindigkeit bestimmter Berechnungen zu erhöhen. Obwohl Quanten-Computing ein großes Potenzial besitzt, ist es derzeit durch das Tempo der Hardwareentwicklung begrenzt. Zapatas hybrider quantenklassischer Ansatz ist darauf ausgelegt, den maximalen Wert aus der begrenzten Anzahl von Qubits zu gewinnen, die in den nächsten Jahren verfügbar sein werden.

Mehrwert für viele Branchen

"Wir freuen uns, dieses vielversprechende Start-up zu unterstützen. Zapata ist in der Lage, Mehrwert für eine Vielzahl von Branchen zu schaffen, darunter Chemie, Pharma, Automobil, Luft- und Raumfahrt und Finanzen", sagt Markus Solibieda, Managing Director bei BASF Venture Capital. "Zapata wird eine wachsende Nachfrage nach Quantenlösungen befriedigen, die wichtige Probleme ihrer Kunden angehen."

"Wir sind begeistert und geehrt, dass BASF Zapata als Partner für die wachsende Revolution der Quantentechnologie ausgewählt hat", so Christopher Savoie, CEO von Zapata. "Diese Finanzierung wird es uns ermöglichen, unser Team weiter auszubauen, um die Herausforderungen der Lösung echter Probleme mit Quantencomputing anzunehmen."

Christopher Savoie, CEO von Zapata: "Wir sind begeistert und geehrt, dass BASF Zapata als Partner für die wachsende Revolution der Quantentechnologie ausgewählt hat. Diese Finanzierung wird es uns ermöglichen, unser Team weiter auszubauen."
Christopher Savoie, CEO von Zapata: "Wir sind begeistert und geehrt, dass BASF Zapata als Partner für die wachsende Revolution der Quantentechnologie ausgewählt hat. Diese Finanzierung wird es uns ermöglichen, unser Team weiter auszubauen."
( Bild: Zapata Computing )

Mehr Effizienz bei der Materialmodellierung

Ein klassischer Computer verwendet Bits ("0s" und "1s") für seine Berechnungen. Ein Quantenbit ("qubit") beschreibt den Zustand der kleinsten für Berechnungen verwendeten Einheit. Ein Qubit besteht aus zwei Quantenzuständen, z.B. dem Elektronenspin, der zwei Richtungen haben kann. Diese Qubits können so kombiniert werden, dass sie viel mehr Informationen enthalten als die gleiche Anzahl von klassischen Bits. Durch diese "Überlagerung" kann ein Quantencomputer in bestimmten Anwendungen wie Materialmodellierung, Optimierung, maschinelles Lernen, viel effizienter arbeiten als ein klassischer Computer.

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