Digitale Automatica Automatica Sprint: Was die Besucher erwartet

Redakteur: Katharina Juschkat

Die Automatica findet dieses Jahr als digitales Messeformat vom 22. bis 24. Juni statt. Besucher erwarten Produktvorstellungen, Fachvorträge – und das neue Veranstaltungsformat „Munich_i“.

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Vom 22. bis 24. Juni können Besucher auf der digitalen Automatica Neuheiten rund um Robotik und Automation erfahren.
Vom 22. bis 24. Juni können Besucher auf der digitalen Automatica Neuheiten rund um Robotik und Automation erfahren.
(Bild: Messe München GmbH)

Die Automatica bietet in diesem Jahr mit der „Automatica Sprint“ ein digitales Messeformat. Vom 22. bis 24. Juni stellen Unternehmen neue Lösungen und Produkte rund um die Robotik- und Automatisierungsindustrie vor und Besucher können Vorträgen und Diskussionsrunden besuchen. Teil dieses Formats ist auch das Event „Munich_i“. Die Tickets für die Automatica Sprint kosten 19 Euro.

80 Aussteller zeigen neue Produkte

Im Zentrum des digitalen Formats stehen die Lösungen und Produkte der rund 80 Aussteller. Zu den internationalen Branchenvertretern zählen unter anderem ABB, Basler, Bosch Rexroth, Epson, Fanuc, Festo, Hahn Automation, IDS, Kuka, Schaeffler, Schunk, Siemens, Stäubli, Universal und Yaskawa. In einzelnen, sogenannten „Brand Rooms“ der Unternehmen haben Teilnehmer die Möglichkeit, sich ausführlich zu informieren und über verschiedene Kanäle mit den Ausstellern in direkten Kontakt zu treten.

Ergänzend zu den „Brand Rooms“ der Unternehmen bietet die Online-Messe ein Programm zu Entwicklungen und Trends im Bereich der Automatisierungsindustrie. Die „Company Sessions“ bieten Einblicke in neue Entwicklungen der Branchengrößen und bestehen aus Fachvorträgen, Live-Produktpräsentationen und Podiumsdiskussionen unter anderem zu folgenden Themen:

  • Cobots
  • Smart Manufacturing
  • Connectivity
  • Energieeffizienz
  • Künstliche Intelligenz

Darüber hinaus finden täglich Gesprächsrunden mit Experten aus der Industrie zu Themen wie G5, Robotik im Mittelstand oder industrieller Bildverarbeitung statt.

Programmhighlights: AI-Diskussion und OPC-UA-Demonstrator

Die englische Diskussionsrunde „Applying AI – How to create responsible technological innovations that promote wellbeing“ beschäftigt sich mit dem Einsatz technischer Innovationen wie KI, die mit ethischen, sozialen, politischen und rechtlichen Herausforderungen einhergehen. Neben Staatsminister Bernd Sibler diskutieren Vertreter von BMW, Deutsches Museum, IBM und der Technischen Universität München (TUM) Fragestellungen rund um dieses Thema. Geleitet wird die Diskussion von Prof. Alena Buyx, Direktorin des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin und Direktorin Munich_i.

Ein besonderes Highlight des Rahmenprogramms: der virtuelle Demonstrator zur OPC UA Technologie. Dabei handelt es sich um ein digitales Abbild einer Montagemaschine, in das Messebesucher virtuell eintauchen können. Nicht sichtbare Vorgänge in der realen Maschine, wie beispielsweise die Kommunikation zwischen den einzelnen Elementen, werden auf diese Weise nachvollziehbar und verdeutlichen das Konzept eines „Digitalen Zwillings“.

Neues Event: Munich_i

Neu dieses Jahr ist das Event „Munich_i“, das aus vier Elementen besteht. Die Teilnahme an Munich_i ist für Besucher der Automatica Sprint im Ticket inbegriffen. Die Veranstaltungssprache ist Englisch.

  • Hightech-Summit: Der virtuelle Hightech-Summit am 22. Juni stellt die Interaktion menschlicher und Künstlicher Intelligenz in den Bereichen Arbeit, Gesundheit und Mobilität in den Mittelpunkt.
  • Digitale Ausstellung AI-Society: Welche Anwendungen künstlicher Intelligenz bereits Einzug in den Alltag geschafft haben, zeigen Start-up Unternehmen und Lehrstühle der Technischen Universität München an allen drei Veranstaltungstagen im Rahmen der digitalen Ausstellung AI-Society.
  • Robothon: Der Entwicklerwettbewerb Robothon sucht die kreativen Köpfe von morgen. Am 22. Juni prämiert eine unabhängige Jury den Gewinner der Challenge.
  • „Munich_i Robot Driver’s License“: Hier werden Theorie und Praxis verbunden. Im Rahmen von Online-Workshops, die sich an interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene richten, wird anhand konkreter Anwendungsbeispiele erlebbar, wie Robotik unseren zukünftigen Alltag erleichtern kann.

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