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Hannover Messe Digital Days Ausgezeichnet: „5G Port of the Future“

Der Hafen von Livorno optimiert mit der 5G-Einführung seine logistischen Aktivitäten und reduziert den Kohlendioxidausstoß um 8,2 %. Mit im Boot sitzt der schwedische Kommunikationstechnik-Anbieter Ericsson.

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Das Projekt „5G Port of the Future“ des Hafens von Livorno wurde bei den Hannover Messe Digital Days ausgezeichnet.
Das Projekt „5G Port of the Future“ des Hafens von Livorno wurde bei den Hannover Messe Digital Days ausgezeichnet.
(Bild: obs/Ericsson)

Der Industrial Energy Efficiency Award für Ericsson, den die Schweden während der Hannover Messe Digital Days erhielten, würdigt die Ergebnisse der Projekts 5G Port of the Future: in Bezug auf Nachhaltigkeit, Effizienzsteigerung und geringerer Umweltauswirkungen des Logistikbetriebs innerhalb des Hafens. Erreicht haben die Italiener diese Verbesserungen durch den Einsatz von IoT-Technologien wie 5G, Augmented Reality und künstlicher Intelligenz.

Innovationsplattform 5G

Häfen müssen ganz allgemein im globalen Vergleich effizienter, wettbewerbsfähiger und nachhaltiger werden, um bei wachsender internationaler Konkurrenz mithalten zu können. Dazu kann 5G als Innovationsplattform dienen: geringe Latenz, hohe Kapazität und erhöhte Flexibilität für die Betreiber sind hervorstechende Merkmale der neuen Technik. Damit lässt sich die Betriebseffizienz steigern und sowohl die Kosten als auch die Umweltauswirkungen von Anlegehafen deutlich reduzieren.

In Livorno hat 5G es ermöglicht, den Informationsaustausch in Echtzeit innerhalb des Hafenterminals zu verbessern, wodurch es weniger unnötige Bewegungen beim Güterumschlag gibt. Dadurch können die Prozesse erheblich optimiert und der Kraftstoffverbrauch und der damit verbundene CO2-Ausstoß reduziert werden.

Livorno spart 2,5 Mio. Euro im Jahr

Wirtschaftlich gesehen ergeben sich nach Angaben von Ericsson jährliche Einsparungen von 2,5 Mio. Euro. Erreicht wird dies insbesondere durch optimierte Liegezeiten sowie eine Produktivitätssteigerung von 25 % durch den Einsatz ferngesteuerter 5G-Kräne. Rossella Cardone, Leiterin für Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung Europa und Lateinamerika bei Ericsson: „Das Pilotprojekt ,5G Port of the Future‘ hat gezeigt, dass 5G-Konnektivität dazu beitragen kann, traditionelle Geschäfts- und Hafenbetriebsmodelle weiterzuentwickeln und ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis und eine größere ökologische Nachhaltigkeit zu erreichen.“

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal MM Logistik erschienen.

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