Recruiting bei Harting

Ausbildung 4.0: Die Zukunft der Industrie spielerisch vermitteln

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Ausbildungsniveau entscheidend

Mittelpunkt der Ausbildung bei Harting ist das 2008 eröffnete und 2015 erweiterte NAZHA. Während ihrer Ausbildung dürfen Azubis temporär das fiktive Juniorunternehmen „NAZHA Company“ leiten, Aufträge vergeben und die Erledigung verantwortlich überwachen. Die Company ist Teil der praktizierten Kommunikation „auf Augenhöhe“ zwischen Azubis und Ausbildern, erfahrenen Mitarbeitern und beruflichen Anfängern. In Personalanzeigen stellen sich Auszubildende mit ihren Hobbys selbst vor und werben auf ansprechende Art bei ihren jeweiligen Altersgruppen für das Unternehmen. Azubis können während ihrer Ausbildungsjahre auch im Ausland Erfahrungen sammeln. Ein Einsatz in ausländischen Tochtergesellschaften, etwa als Hospitant, kann nicht nur zur Verbesserung der fremdsprachlichen Kommunikation beitragen, sondern ermöglicht wertvolle Einblicke in bislang fremde Lebenswelten und stärkt die soziokulturelle Kompetenz und Sensibilität.

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Das Azubi-Recruiting wird ständig überprüft und den aktuellen Anforderungen angepasst. Das hohe Niveau der Ausbildung wird regelmäßig bei den jeweiligen Abschlüssen und Prüfungen bestätigt. Die jungen Leute beenden ihre Ausbildung zumeist mit überdurchschnittlichen Ergebnissen und zählen zu den Besten auf regionaler Ebene und in NRW.

Fachlich bestens qualifizierter Nachwuchs ist bekanntlich die Voraussetzung für den klaren Wachstumskurs, den Erfolg auf den globalen Märkten, die Sicherung und den Ausbau der technologischen Führerschaft von Harting. Im Geschäftsjahr 2015/2016 erzielte die Technologiegruppe mit 586 Mio. € und rund 4300 Mitarbeitern weltweit einen neuen Umsatz- und Beschäftigungsrekord.

Ausbildungsrekord in technischen Berufen

Technologisch kommt der Digitalisierung als Schlüsselthema bei Harting eine herausragende Bedeutung zu. Das spiegelt sich auch im Ausbildungssektor bei der Zahl der Azubis, den Berufsprofilen und Qualifikationen wider. So wurde binnen eines Jahrzehnts die Zahl der Auszubildenden und Dualen Studenten auf derzeit 162 verdreifacht. Erlernten 2006 von den 54 Azubis nur drei einen technischen Beruf, ist es ein Jahrzehnt später mit 56 mehr als jeder dritte. Analog dazu stieg die Zahl der Berufsbilder seit Beginn des Jahrzehnts auf über 20. Vor allem Mechaniker, Mechatroniker und Informatiker werden benötigt für das Groß-Projekt Industrie 4.0. „Wir richten unsere Ausbildungs- und Studienangebote am Bedarf des Unternehmens aus“, sagt Ausbildungsleiter Nico Gottlieb. So wurde der Beruf „Elektroniker für Automatisierungstechnik“ (Ausbildungsdauer 3,5 Jahre) neu aufgenommen, weil „heute mehr Computertechnik in den Maschinen integriert ist. Das wird in diesem Berufsbild besonders berücksichtigt“, weiß Artur Maurer, Ausbilder Elektrotechnik. Maurer entwickelt und konzipiert mit seinen Kollegen auch Kurse zu speziellen Themen im Rahmen von Industrie 4.0.

Die jährliche Azubi-Planung beginnt mit einer Bedarfsabfrage in allen Gesellschaften der Technologiegruppe, einer anschließenden Plausibilitätsprüfung und der dann folgenden Bewerbersuche über die klassischen Medien und die geeigneten Internet-Kanäle und –Plattformen. Regelmäßig übersteigt die Zahl der Bewerber und Interessenten die verfügbaren Ausbildungsplätze. Ein neu installiertes Onlineauswahlverfahren hilft bei der richtigen Entscheidung seitens des Unternehmens, damit HARTING personell, mental und qualitativ für die Ansprüche der digitalen Zukunft gerüstet ist.

* Michael Klose arbeitet bei Harting in 32339 Espelkamp, www.harting.com

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