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MES Aus dem Home Office die Fabrik im Blick

| Autor / Redakteur: Jürgen Petzel / Jürgen Schreier

Aktuell zwingt uns die Corona-Krise dazu, von üblichen Alltagsabläufen abzuweichen – auch in der Produktion. Umso wichtiger wird es, Prozesse so zu gestalten, dass man sich dafür nicht zwingend persönlich treffen muss. Der Beitrag zeigt, was ein Manufacturing Execution System (MES) dazu beitragen kann.

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Mit einem MES kann man einen Teil des Fertigungsalltags sogar vom Home Office aus "dirigieren".
Mit einem MES kann man einen Teil des Fertigungsalltags sogar vom Home Office aus "dirigieren".
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Der persönliche Kontakt ist für uns Menschen etwas völlig Natürliches und aus psychologischer Sicht auch dringend notwendig. Daher haben wir viele unser Prozesse im Alltag darauf ausgelegt, dass wir uns persönlich treffen und miteinander sprechen – auch in der Produktion. Umso schwieriger wird es, wenn uns diese Möglichkeit der Kommunikation genommen wird.

Klassische Beispiele aus dem Fertigungsalltag sind Schichtübergaben, regelmäßige Abstimmungsmeetings in der Produktion, Gespräche über den Zustand von Maschinen, Diskussionen über Kennzahlen oder das beantragen von Urlaub. All das kann Hydra, das MES von MPDV, auch ohne persönlichen Kontakt abbilden. Mit entsprechenden Hilfsmitteln können Sie einen Teil des Fertigungsalltags damit sogar vom Home Office aus dirigieren.

Hier ein paar Beispiele:

Digitale Produktionsbesprechung

Mit der digitalen Produktionsbesprechung können Sie Meetings aller Art planen, durchführen und dokumentieren. Beispielsweise kann so die Schichtübergabe auch per Video-Konferenz stattfinden. Alles was man braucht ist ein PC mit Verbindung zu Hydra und die App „Digitale Produktionsbesprechung“.

Kurze Nachrichten

Wenn an einer Maschine mal was nicht ganz rund läuft und der Mitarbeiter am nachfolgenden Arbeitsplatz informiert werden soll, dann können Sie mittels Messaging Services eine Kurznachricht verschicken. Ein weiterer Vorteil dabei ist, dass die Nachricht im System dokumentiert wird und für spätere Analysen zur Verfügung steht. Hydra Messaging Services funktioniert am Shopfloor Terminal, am Office Client und mobil auf dem Smartphone oder Tablet.

Automatische Reports

Berichte über die Entwicklung von Kennzahlen oder auch Zustandsverläufe an besonders kritischen Maschinen generiert und verteilt das System mittels eReport Manager ganz automatisch – z. B. ein täglicher OEE-Report per E-Mail an alle Bereichsleiter. Die sofortige Information über kritische Zustände bzw. Veränderungen bildet Hydra mit dem integrierten Eskalationsmanagement ab. So können schnell geeignete Maßnahmen eingeleitet werden.

Shopfloor im Überblick

Den Überblick über den Fertigungsbetrieb erhalten Vorgesetzte beispielsweise über den Shopfloor Monitor, der als digitaler Spiegel der Fertigung alle Maschinen und deren aktuell laufenden Aufträge darstellt. Das Information Dashboard ergänzt diese Echtzeit-Sicht durch eine übersichtliche Visualisierung ausgewählter Kennzahlen.

Elektronischer Urlaubsantrag

Urlaubsanträge auf Papier gehören mit dem MES von MPDV der Vergangenheit an. Jeder Mitarbeiter kann seinen Urlaub ganz einfach am Zeiterfassungsterminal, per App auf dem Smartphone oder im Intranet beantragen. Den Genehmigungsprozess durchläuft der jeweilige Vorgesetzten ebenfalls komplett digital – auf Wunsch sogar mobil.

Mobile Zeiterfassung

Gerade im Home Office ist die Erfassung von Arbeitszeit und Pausen ein wichtiges Thema – insbesondere nach dem EuGH-Urteil vom 14. Mai 2019, das eine lückenlose Zeiterfassung für alle Mitarbeiter fordert. Umso besser, wenn Sie auch diese Aufgabe mit einer mobilen App direkt in Hydra abbilden können. Ein Klick auf „Kommt“ und die Arbeitszeit beginnt. Mit „Pause“ wird diese unterbrochen. Am Ende des Arbeitstages beendet „Geht“ die Zeiterfassung – ganz wie am klassischen Zeiterfassungsterminal in der Fabrik.

Vieles kann – nichts muss

Die Möglichkeiten, die das MES bietet um Ihren Fertigungsalltag in Zeiten von Corona „kontaktfreier“ zu gestalten, sind vielseitig. Sicher wird nicht jedes der genannten Szenarien zu jedem Unternehmen passen. Umso praktischer ist es, dass man dank der Modularität von von Hydra sich nur die Funktionen auswählen können, die Sie für Ihren konkreten und individuellen Anwendungsfall benötigt. So kann sich jedes Unternehmen die jeweils passenden Werkzeuge zur Bewältigung der Corona-Krise zusammenstellen und gleichzeitig für mehr Effizienz auch nach der Krise sorgen.

Jürgen Petzel ist Vice President Sales bei MPDV.
Jürgen Petzel ist Vice President Sales bei MPDV.
(Bild: MPDV)

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