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Expertenbeitrag

Stephen Dyson

Stephen Dyson

Product Marketing Manager Europe, Proto Labs GmbH, Protolabs Ltd

Die Zukunft von Augmented Reality

Augmented Reality verändert die B2B-Branche

| Autor/ Redakteur: Stephen Dyson / Redaktion IoT

Augmented Reality (AR) sollte eigentlich die Consumer-Welt umkrempeln, ist nach einem kurzen Hype allerdings nicht über sich hinausgewachsen. Jetzt zeigt sich aber, dass vor allem die B2B-Welt von der neuen Technologie profitieren kann.

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Augmented Reality führt zum Wandel der B2B-Branche
Augmented Reality führt zum Wandel der B2B-Branche
(Proto Labs, Industry 4.0)

AR verbindet die Wahrnehmung von Personen in der realen Welt mit computergenerierten Informationen. Am bekanntesten ist hier Google Glass. Die Brillen wurden viel diskutiert, aber es zeigte sich schnell, dass auch das nicht mehr als ein kurzer Hype war – zum Teil, weil schlicht die falsche Zielgruppe angesprochen wurde.

Einsatzszenarien neu denken

Im Business-Bereich gibt es viel geeignetere Anwendungsmöglichkeiten als im Alltag. Letztlich macht es mehr Sinn, wenn beispielsweise Ingenieure oder Maschinenbauer AR-Brillen verwenden. Man hat seine Hände frei und kann sich voll auf die Arbeit konzentrieren, da man alle wichtigen Daten zu einer Maschine direkt vor Augen hat. So lassen sich Maschinen dank nützlicher Einblendungen, wie Informationen zum Aufbau der Maschine oder mögliche Problemstellungen, viel schneller reparieren. Wenn man noch weitergehen will, ist der Ingenieur sogar in der Lage, fehlende Produkte direkt über die AR-Brille zu bestellen oder mit weiteren Personen in Kontakt zu treten, die bei der Problemlösung helfen könnten. Das ist viel sinnvoller, als wenn man im Alltag durch die Stadt läuft und währenddessen Werbeanzeigen präsentiert bekommt.

Eine im Jahr 2016 veröffentlichte Studie von PWC zeigt, dass einer von drei Herstellern erwartet, dass Virtual Reality (VR) und AR-Technologien bis 2018 im Einsatz sind. Und auch auf der 3. VDI- Fachkonferenz Augmented und Virtual Reality in München wurde die Unternehmenstauglichkeit und die Möglichkeiten der neuen Technologien diskutiert.

Stephen Dyson, Product Marketing Manager Europe bei Proto Labs: „Neue Technologien verändern die Arbeitswelt vor allem im Bereich der Herstellung teils grundlegend. Durch den Einsatz von 3D-Druck gefertigten Teilen können neue Arten von Prototypen entwickelt werden und Ingenieure und Maschinenbauer haben neue Möglichkeiten bei der Entwicklung. AR-Brillen und andere Technologien finden in diesen Bereichen einen geeigneten Einsatz und unterstützen die Abläufe in einer neuen Arbeitsumgebung. Schnelligkeit und Präzision sind wichtige Merkmale, die Unternehmen und deren Produkte auf dem Markt stark machen. Mit der Unterstützung von neuen Technologien lassen sich viele neue Wege gehen, die bisher nicht möglich waren. Auch unsere Kunden bringen immer wieder innovative Produkte auf den Markt, die wir dank der Kombination von 3D-Druck, CNC und Spritzguss-Lösungen nach Wunsch fertigen können.“

Über den Autor

Stephen Dyson

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Product Marketing Manager Europe, Proto Labs GmbH, Protolabs Ltd