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IBM - Partner im MICA.network

Das MICA-Partnernetzwerk, das am 30. Juni 2016 bei bei einem Kick-off in der Robotation Academy in Hannover aus der Taufe gehoben wurde, expandiert. Denn ohne Netzwerken geht es nicht. "Industrie 4.0 macht keiner allein.". Das steht für Andreas Huhmann, Strategy Consultant Connectivity & Networks bei der HARTING Technologiegruppe, fest. Industrie 4.0 verlange nach einem Wissensfundus, den kaum ein Unternehmen selbst liefern könne. "Und wenn man versucht, eine Lösung monopolistisch aufzubauen, dann dauert es sehr lange – eventuell unendlich lange“, so der HARTING-Technologieexperte.

Andreas Huhmann, Strategy Consultant Connectivity & Networks bei der HARTING Technologiegruppe:
Andreas Huhmann, Strategy Consultant Connectivity & Networks bei der HARTING Technologiegruppe: "Industrie 4.0 macht keiner allein."
(Bild: HARTING)

Folglich "ruft" Industrie 4.0 mit seinen komplexen Wertschöpfungsnetzwerken nach entsprechenden Partnernetzwerken, will man die Ersteren beherrschen. Bezogen auf die MICA sieht sich HARTING mit seinem Partnernetzwerk gut aufgestellt. Immer weitere Partner stoßen hinzu, die dem Markt neue und nutzenstiftende Services anbieten.

Aktuell tauschen sich 20 Partnerunternehmen im MICA.network über die Anwendungsmöglichkeiten des "MICA-Baukastens" aus. Seit einigen Monaten mit dabei ist auch IBM - einer großen Global Player der IoT-Szene. Ziel der Zusammenarbeit zwischen HARTING und IBM ist, die von der MICA gesammelten Daten in einer Cloud-Lösung zu verarbeiten. Im Rahmen dieser Partnerschaft entstand ein Projekt zur Erfassung des Energieverbrauchs der in der HARTING-Fertigung eingesetzten Spritzgussmaschinen. Die Daten werden in der IBM-Bluemix-Plattform erfasst und sollen mit der IBM-Watson-Technologie zu wertvollen Informationen verwandelt werden.

„Die Zusammenarbeit mit IBM hat den Vorteil, dass die Daten sofort in der Cloud zuverlässig und rasch verarbeitet werden können. Zudem ist die Cloud-Lösung kostengünstig, da keine Investitionskosten für eine umfangreiche Server-Infrastruktur anfallen“, erläutert HARTING-Softwareexperte Dr. Jan Regtmeier. So will der Automatisierer aus Espelkamp den Energieverbrauch seiner Kunststoff-Maschinen jederzeit unter Kontrolle haben.

Auch für das Energiemanagement in rauen Umgebungen soll sich die MICA-Technologie eignen. So bietet z.B. das Unternehmen EPS Energy mit „better solutions by enerchart“ eine Lösung mit Merkmalen wie Dashboards oder Heat-Maps an, um das Energiemanagement nach EN 50001 zu erfüllen. EPS Energy hat sich daher als Anbieter ganzheitlicher Systemlösungen im Bereich Energiemanagement speziell nach EN 50001 im Markt positioniert. „Bei unserer Lösung fungiert die MICA Energy als Datenkonzentrator. Sie unterstützt Stromzähler und Drucksensoren bei der Erfassung aller relevanter Daten“, sagt Holger Heidenblut, Leiter Produkt- und Projektmanagement bei EPS Energy.

„Die Daten aus der Produktion sind der Schlüssel für die zukünftigen neuen Services und damit der Steigerung von Verfügbarkeit und Flexibilität in komplexen Wertschöpfungsnetzwerken. An diesen Wertschöpfungsnetzwerken sind immer viele unterschiedliche Partner beteiligt“, erklärt Strategy Consultant Andreas Huhmann.

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