Bürkert Fluid Control Systems

Applikationslösungen im Zeichen von Industrie 4.0

Seite: 4/5

Firmen zum Thema

Der Übergang zwischen CTO und Engineer-to-Order (ETO) wird hier fließend. Dabei bemüht sich Bürkert jedoch, die vom Kunden gewünschten Individualisierungen – soweit möglich – standardisiert zu bedienen, durch Modularisierung, multifunktionale Bauteile, Baukastensysteme oder Plattformen. Dazu gehören auch dezentrale Lösungen, bei denen z.B. Ventile im Feld mit intelligenten Steuerköpfen ausgestattet sind.

EDIP-Plattform vernetzt verschiedene Geräte

Fluidische Aufgaben in der Automatisierungstechnik sind sehr vielfältig und erfordern spezifische Kenntnisse. Oft gibt es keine standardisierte oder konfigurierbare Lösung am Markt. Bürkert bietet deshalb in seinen Systemhäusern die kundenspezifische Entwicklung von Systemen. Kunden können in den gemeinsam umgesetzten Projekten auf ein durchgängiges Leistungsportfolio zurückgreifen: Von der technischen Konzeption und Projektierung, der eng abgestimmten Entwicklung und Dokumentation bis hin zur Montage, Prüfung und Qualifizierung der Systeme.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 6 Bildern

Dazu zählen auch die Inbetriebnahme von Komplettlösungen, weltweite Zulassungen für verschiedenste Prozessumgebungen, einschließlich explosionsgefährdeter Bereiche. Dieses „Alles aus einer Hand“-Prinzip sorgt für hohe Qualität sowie erhebliche Zeitersparnis, da alles unter einem Dach konzipiert, gefertigt und montiert wird.

Kunden müssen das benötigte Know-how zur erfolgreichen Umsetzung der Lösungen sowie der Fertigungsprozesse nicht mehr intern aufbauen, sondern können sich auf einen einzigen Ansprechpartner mit der notwendigen und spezifischen Erfahrung verlassen. Die vielfältigen Aufgaben und Anforderungen der kundenspezifischen Projekte aus den unterschiedlichsten Applikationen führen zu ebenso vielfältigen Lösungen.

Da die Entwicklung von individuellen Lösungen zeitintensiv sein kann und individuelle Systeme für manche Anwendungen nicht ökonomisch sind, entwickelt und erweitert Bürkert kontinuierlich technologische Plattformen. Diese Plattformen dienen unter anderem dazu, komplexe Systemlösungen auf einer flexiblen Basis aufzusetzen. Die Entwicklungszeit und die Time-to-market reduzieren sich dadurch, dass keine grundlegenden Entwicklungen mehr durchgeführt werden müssen, was sich auch positiv auf die Entwicklungskosten auswirkt. Durch die Bündelung von individuellen Lösungen in Plattformen kann bei der Umsetzung ebenso auf Gleichteile und Fertigungsprozesse zurückgegriffen werden.

Die Umsetzung von maßgeschneiderten Lösungen wird auf diese Weise kosteneffizienter und schneller. Im Hinblick auf die Digitalisierung der Systeme wird die EDIP-Plattform verwendet. Diese Plattform bietet neben der standardisierten Kommunikation der Geräte auch Soft- und Hardware-Bausteine, die sich direkt verwenden oder auch anpassen lassen. Ein Beispiel dafür ist die Massendurchflussregler-Plattform. So können auf Basis von EDIP mehrere Massendurchflussregler miteinander vernetzt, mit einer Druckregelung kombiniert und eine Ablaufsteuerung, z.B. für eine Brennersteuerung, mit dem Bürkert-Communicator programmiert werden.

(ID:45062971)