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Systemhaus mit Security-Fokus

Antauris: IT-Infrastruktur allein ist nicht genug

| Autor: Michael Hase

Antauris befasst sich seit der Gründung mit Technologien fürs Rechenzentrum. Schon vor Jahren erkannten die Hamburger, dass es langfristig nicht ausreichen würde, sich nur mit Servern, Storage, Virtualisierung und Systemmanagement auszukennen. Seit 2011 entwickelt das Systemhaus daher seine Kernkompetenz konsequent in Richtung IT-Security weiter.

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Im Internet der Dinge sind viele Sachen zu beachten.
Im Internet der Dinge sind viele Sachen zu beachten.
(Pixabay)

Sicherheit steht immer häufiger schon bei der ersten Konzeption von IT-Projekten im Vordergrund. Als das Hamburger Systemhaus Antauris die Storage-Infrastruktur des Kölner Petrochemie-Spezialisten Ineos tiefgreifend modernisierte, nahmen die norddeutschen Datacenter-Experten frühzeitig die Security- und Compliance-Anforderungen ihres Kunden in den Blick. Und das mit gutem Grund: Die IT-Abteilung von Ineos betreibt SAP-Systeme in einer Private Cloud für andere Geschäftsbereiche in Köln. Um die kritischen Daten zu schützen, sicherte Antauris die neue, virtuelle Speicherlandschaft mit der Rechenzentrumslösung Deep Security von Trend Micro ab.

Solche umfassenden Projekte gehören immer häufiger zum Tagesgeschäft für die Han­seaten. Dabei verfolgen sie einen ganz­heitlichen Ansatz, der auf ein schlüssiges Gesamtkonzept für Infrastruktur, App­likationen und IT-Sicherheit abzielt. Mittlerweile werde Security bei nahezu allen Projekten thematisiert, beobachtet Erwin Leichter, in der Antauris-Geschäftsleitung für Vertrieb und Marketing verantwortlich. „Das Sicherheitsbedürfnis der Unternehmen ist immens gewachsen.“

Die Gründe für die erhöhte Sensibilität ­liegen auf der Hand. Mit der wachsenden ­Anzahl mobiler Endgeräte, die in Unternehmensnetze eingebunden werden, und mit der zunehmenden Nutzung von Cloud-Services sind nicht nur zusätzliche Angriffspunkte entstanden. Angesichts neuartiger Risiken und Bedrohungen hat sich auch das klassische Schutzmodell, das sich am Perimeter-Konzept orientiert, als unzureichend erwiesen.

Strategische Akquisition

Bei Antauris leitete man aus der sich verändernden Gefahrenlage schon vor einigen Jahren die ­Erkenntnis ab, dass sich IT-Security zu einer Schlüsseltechnologie im Rechenzentrum entwickeln würde. 2011 traf die Geschäftsleitung des Systemhauses, das sich bis dahin vor ­allem mit Servern und Storage befasst hatte, ­eine weitreichende Entscheidung: Im Herbst des Jahres übernahmen die Hamburger den Security-Spezialisten Synec­tico aus Krefeld, mit dem sie zuvor bereits in Projekten zusammengearbeitet hatten. Zum Themenspektrum des Unternehmens gehörten Netzwerk-Security, Virenschutz sowie die Authentifizierung von Netzwerk- und Systembenutzern.

Für die Norddeutschen bedeutete diese Akquisition eine logische Weiterentwicklung ihrer Strategie. Seit der Gründung im Jahr 1999 setzte sich Antauris stets früh mit neuen Technologiekonzepten – sei es Virtualisierung, Clustering, Hochverfügbarkeit oder Blade-Computing – auseinander und nahm sie ins Portfolio auf. Parallel dazu erweiterte das Unternehmen sein Dienstleistungsangebot um hochwertige Implementierungsservices und Beratungsansätze.

„Beeindruckende Entwicklung“

„Antauris hat über die vergangenen Jahre eine beeindruckende Entwicklung genommen“, urteilt Ulrich Seibold, Geschäftsbereichsleiter Indirekter Vertrieb bei Hewlett Packard Enterprise. „Bei den wesent­lichen Infrastrukturthemen ist der Partner heute sehr gut aufgestellt.“ Überdies gehöre das Unternehmen zu denjeni­gen Infrastruktur-orientierten Systemhäusern, „die sich früh dem Thema Security gewidmet haben“.

Welche Herausforderungen sich für die Hamburger bei der Integration des Zukaufs stellten, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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