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FDBR-Kongress Anlagenservice im Mittelpunkt

| Autor / Redakteur: Jürgen Schreier / Jürgen Schreier

Der Fachverband Anlagenbau (FDBR) will mit dem Kongress Anlagenservice am 28. und 29. März 2017 in Magdeburg eine Schnittstelle zwischen Herstellern, Serviceanbietern und Betreibern schaffen. Beleuchtet werden Themen wie Industrie 4.0 und die technischen Auswirkungen der Energiewende auf den Kraftwerksbetrieb.

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Dr. Reinhard Maaß, Geschäftsführer des FDBR: „Mit Industrie 4.0 und der verstärkten flexiblen Fahrweise von Kraftwerken stehen Kraftwerksbetreiber auf mehreren Tätigkeitsfeldern vor gewaltigen Aufgaben.“
Dr. Reinhard Maaß, Geschäftsführer des FDBR: „Mit Industrie 4.0 und der verstärkten flexiblen Fahrweise von Kraftwerken stehen Kraftwerksbetreiber auf mehreren Tätigkeitsfeldern vor gewaltigen Aufgaben.“
(Bild: FDBR)

„Mit Industrie 4.0 und der verstärkten flexiblen Fahrweise von Kraftwerken als Folge einer grünen Energiepolitik stehen Kraftwerksbetreiber wie die Industrie an sich auf mehreren Tätigkeitsfeldern vor gewaltigen Aufgaben“, betont Dr. Reinhard Maaß, Geschäftsführer des FDBR. „Sie bei der Lösung dieser Anforderungen zu unterstützen, ist ein Ziel des 1. FDBR-Kongress Anlagenservice.“

Der FDBR-Kongress Anlagenservice, der in diesem Jahr zu ersten mal stattfindet, unterstreicht die Rolle der Servicedienstleister in der Wertschöpfungskette einer Branche, die mit 20 Mrd. Euro Umsatz in Deutschland und 100 Mrd. Euro Umsatz in Europa eine der Wachstumsbranchen der vergangene Jahre ist. Dazu bietet der Anlagenservice vielfältige Geschäftschancen in der Zukunft - vor allem für Unternehmen, die sich schnell neuen Anforderungen anpassen können. „Im Spannungsfeld zwischen Energiewende und Digitalisierung steht der Industrieservice für zukunftsweisende Berufe und hervorragende Beschäftigungsperspektiven für Auszubildende wie Fachkräfte“, erklärt FDBR-Geschäftsführer Maaß.

Junge Mitarbeiter "stemmen" Industrie-4.0-Projekt

Als Beispiel für die Potenziale im Anlagenservice führt der Verband die die Etabo GmbH an. Das in Bochum ansässige Unternehmen hat ein Projekt im Kontext von Industrie 4.0 in die Hände jüngerer Mitarbeiter gelegt, ihnen ein Budget und Eigenverantwortung übertragen und das Thema 3D-Druck ausloten lassen. „Unsere Auszubildenden und Mitarbeiter unter 30 Jahren haben das Thema 3D-Druck in kürzester Zeit vollkommen eigenverantwortlich von Null auf Geschäftsreife gebracht“, freut sich Etabo-Geschäftsführer Nicolas Korte. Und der Erfolg macht Lust auf mehr. „Das Thema Virtual Reality ist jetzt der nächste Industrie 4.0-Baustein, den wir auf die gleiche Art und Weise anpacken“, so Korte weiter. Die Ergebnisse ihrer Arbeiten präsentieren die jungen Mitarbeiter selber im Rahmen der Magdeburger Veranstaltung.

Magdeburg hat lange Anlagenbau-Tradition

Der FDBR für seinen neuen Kongress bewusst Magdeburg als Veranstaltungsort ausgewählt. „Madgeburg ist eines der ältesten Industriezentren Deutschlands mit einer langen Tradition im Anlagenbau“, erklärt FDBR-Geschäftsführer Maaß die Wahl. Entsprechend gut sei der Kongress dort aufgehoben. Flankiert wird der 1. FDBR-Kongress Anlagenservice von einer Fachausstellung. Erwartet werden im Maritim-Hotel Magdeburg rund 300 Kongress-Teilnehmer.

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