Die Maschine lernt nie aus

Künstliche Intelligenz im Beschaffungsmanagement

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Mittlerweile sind intelligente Systeme sogar fähig, die Kommunikation mit Lieferanten teilweise zu übernehmen. Sprachgesteuerte Bots können Rechnungen oder Bestellungen annehmen oder fehlerhafte Liefermengen eigenständig korrigieren. Mithilfe von Machine und Deep Learning passt sich das System immer besser an die unternehmensinternen Richtlinien an und lernt von der kontinuierlichen Interaktion mit Anwendern und Lieferanten. Mit je mehr Daten das System gefüttert wird, umso intelligenter wird es und kann die angelernte Wissensbasis nutzen, um alle Prozesse im Beschaffungsmanagement zu optimieren. Fehler werden somit auf Dauer reduziert und Bearbeitungszeiten verkürzt. Dies war zwar bereits immer Aufgabe der Procurement-Abteilungen, doch unter der Masse der Daten nicht zu bewältigen.

Jochen Werner, RVP Sales Central Europe bei Coupa Software.
( Bild: Coupa Software )

Mehr Daten, mehr Intelligenz, Mehrwert

Der Einsatz künstlicher Intelligenz zieht Mitarbeiter aber nicht aus der Verantwortung. Ganz im Gegenteil: Anstatt Million von Datenreihen normalisieren und klassifizieren zu müssen, können Verantwortliche nun die Erkenntnisse aus diesen Daten wirklich nutzen. Erfolgreiches Beschaffungsmanagement muss aus der Vogelperspektive betrieben werden und fordert maximale Transparenz und Offenheit. Mit der Unterstützung von KI ist dies möglich. Procurement-Mitarbeiter werden damit von Kontrolleuren zu Beratern und können einen wirklichen Mehrwert aus ihrem Beschaffungsmanagement zu ziehen.

Jochen Werner, RVP Sales Central Europe bei Coupa Software.

Derr Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal CloudComputing-Insider erschienen.

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