Metallbearbeitung

AMB 2018: Siemens weist den digitalen Weg

| Redakteur: Jürgen Schreier

Unter dem Motto "Digitalization in Machine Tool Manufacturing – Implement now!" zeigt Siemens auf der AMB 2018 in Stuttgart, wie die Durchgängigkeit seiner Digitalisierungslösungen von der Werkzeugmaschine bis in die Unternehmensleitebene und die Cloud für Nutzer und Hersteller von Werkzeugmaschinen funktioniert.
Unter dem Motto "Digitalization in Machine Tool Manufacturing – Implement now!" zeigt Siemens auf der AMB 2018 in Stuttgart, wie die Durchgängigkeit seiner Digitalisierungslösungen von der Werkzeugmaschine bis in die Unternehmensleitebene und die Cloud für Nutzer und Hersteller von Werkzeugmaschinen funktioniert. (Bild: Siemens)

Unter dem Motto „Digitalization in Machine Tool Manufacturing – Implement now!“ präsentiert Siemens auf der AMB 2018 sein Ökosystem von digitalen Plattformen als Basis für produktivitätssteigernde Applikationen für Werkzeugmaschinen. Ziel: Mehr Effizienz und Flexibilität in der Fertigung.

Digitalisierung rund um die Werkzeugmaschine: Das zeigt Siemens auf der AMB in Stuttgart anhand seines Digital Enterprise Portfolio für die Implementierung von Industrie 4.0 in der Welt der Metallbearbeitung. Damit könnten sich die Hersteller und die Anwender von Werkzeugmaschinen umfassende Potenziale, die die Digitalisierung bietet, erschließen, verspricht der Technologiekonzern. Unter dem Motto „Digitalization in Machine Tool Manufacturing – Implement now!“ lässt sich auf 270 Quadratmetern in Halle 2, Stand B03, bestaunen, wie die Durchgängigkeit seiner Digitalisierungslösungen von der Werkzeugmaschine bis in die Unternehmensleitebene und die Cloud für Nutzer und Hersteller von Werkzeugmaschinen funktioniert.

Die technische Basis bildet das durchgängige und offene Angebot der verschiedenen Digitalisierungsplattformen von Siemens:

  • Mit MindSphere, dem offenen und Cloud-basierten IoT-Betriebssystem können die Kunden sich alle Vorteile Cloud-basierter Digitalisierung für die Werkzeugmaschine erschließen.
  • Siemens Industrial Edge ermöglicht lokale und hoch performante Datenverarbeitung direkt an der Werkzeugmaschine und integriert in die jeweilige Automatisierungslösung.
  • Sinumerik Integrate demonstriert die Vernetzung von Werkzeugmaschinen in die IT der Fertigung und erschließt so alle Vorteile von Fabrik-interner Datenverarbeitung.

Das Angebot soll Werkzeugmaschinenbauern dazu verhelfen, mittels Digitalisierung die Flexibilität und Effizienz in der Produktion signifikant zu steigern, die Entwicklungs- und Markteinführungszeiten deutlich reduzieren und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit auf den globalen Märkten weiter zu festigen und auszubauen. Das Digitalisierungsangebot für den Maschinenbetreiber deckt dabei die gesamte Wertschöpfungskette von der Produktentwicklung und Produktionsplanung über das Engineering bis hin zur eigentlichen Produktion und zum digitalen Service ab. Mit diesem holistischen Ansatz ist Siemens das einzige Unternehmen, das die reale Prozesskette des Maschinenbetreibers durchgängig in der virtuellen Welt als digitalen Zwilling abbilden kann.

Neue Apps für MindSphere, Sinumerik Edge und Sinumerik Integrate

Auf der AMB 2018 stellt Siemens neue Applikationen für die MindSphere, für Edge Computing an der Werkzeugmaschine mit Sinumerik Edge sowie für Sinumerik Integrate vor. Die Applikationen wurden zum Teil in Kooperation mit Kunden und Partnern entwickelt. Maschinenhersteller haben dank der Offenheit der Plattformen die Möglichkeit, mit ihrem spezifischen und umfassenden Maschinen- und Prozesswissen auf Basisapplikationen von Siemens aufzusetzen und innovative, maßgeschneiderte Applikationen, Lösungen und Services für ihre Kunden zu entwickeln und zu vermarkten.

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Für MindSphere stellt Siemens auf der AMB Applikationen im Bereich Maschinentransparenz und Produktionsplanung vor. Erstmals zeigt Siemens Applikationen mit Sinumerik Edge für Anwendungsfälle in der Zerspanung und der Maschinenanalyse, darunter eine App, die beispielsweise beim Wirbelfräsen eingesetzt werden kann.

Die Applikationen, die Sinumerik Integrate erweitern, tragen laut Siemens dazu bei, dass Werkzeuge möglichst optimal bereitgestellt und Maschinenstillstände verringert werden. Darüber hinaus stellt Siemens auf der AMB 2018 Serviceleistungen vor, die Kunden auf dem Weg zur Digitalisierung von der Bedarfsanalyse bis zur Implementierung und anschließender Analyse und Beratung zur kontinuierlichen Optimierung der Fertigung begleiten.

Showcases zu Robotics und Additive Manufacturing

Siemens präsentiert auf der AMB außerdem neue Hard- und Software für sein Sinumerik-Portfolio. Mit dem integrierten Angebotsspektrum aus Industriesoftware und Automatisierungstechnik können sich die Unternehmen der Werkzeugmaschinenindustrie das volle Produktivitätspotenzial der digitalen Fabrik erschließen. Mit einem neuen Softwarestand für die Sinumerik 828 stellt Siemens unter anderem neue Funktionen wie Collision Avoidance Eco oder Nodding Compensation Eco/Advance bereit, die die Werkzeugmaschine signifikant verbessern werden. Außerdem wird es eine neue Panel Processing Unit für die Sinumerik 828 geben, die unter anderem mit einem leistungsfähigerem Prozessor ausgestattet sein wird.

Showcases für den Bereich Robotics und Additive Manufacturing zeigen, wie die Sinumerik auch bei diesen zukunftsträchtigen Technologien eingesetzt werden und in innovative Fertigungsumgebungen und -technologien nahtlos und effizient integriert werden kann.

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