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Connected Cars, VR und Co. 5 Technologie-Trends, die B2B-Marketer kennen sollten

| Autor / Redakteur: Kaan Karaca / Georgina Bott

Künstliche Intelligenz, Virtual Reality oder Connected Cars – das funktioniert nur im B2C? Falsch gedacht! Welche fünf Technologie-Trends Entscheider aus dem B2B unbedingt auf dem Schirm haben sollten, lesen Sie hier.

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Marketer aufgepasst! Hier erfahren Sie fünf wichtige Trends im B2B, die Sie nicht verschlafen sollten.
Marketer aufgepasst! Hier erfahren Sie fünf wichtige Trends im B2B, die Sie nicht verschlafen sollten.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Die digitale Transformation nimmt immer mehr Fahrt auf und sorgt dafür, dass sämtliche Wirtschaftszweige einem rasanten Wandlungsprozess unterliegen. Auch die B2B-Branche kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Denn im Zuge der Digitalisierung entstehen neue Herausforderungen, die eine umfassende Transformation der Marketing- und Vertriebsprozesse notwendig machen. Deshalb sollten B2B-Entscheider immer die neuesten Technologien und Trends im Auge behalten und diese sinnvoll in ihre Strategien integrieren. Hier erfahren Sie fünf wichtige Trends, die B2B-Marketer nicht verschlafen sollten.

1. Künstliche Intelligenz: Individuelle Kundenansprache durch vernetzte Systeme

In den nächsten fünf Jahren wird das Marketing in der Lage sein, das Nutzerverhalten von Konsumenten mit bestehenden Kundendaten logisch zu verknüpfen. Künstliche Intelligenzen werden dann alle Vorlieben und Verhaltensweisen der Konsumenten kennen. Mit der zunehmenden Verbreitung digitaler Assistenzsysteme wie Alexa, Siri oder Cortana entstehen integrierte digitale Ökosysteme, die vielfältige Dienstleistungen und Produkte über eine einzige intelligente Plattform individualisiert verfügbar machen. Diese konvergenten Systeme fungieren dann nicht mehr nur als Alltagshelfer, sondern sie ermöglichen es Marken und Unternehmen, persönliche Erlebnisse zu erschaffen und Streuverluste digitaler Werbemaßnahmen zu minimieren – auch im B2B-Sektor.

2. Connected Cars: Ein neuer Marketing-Kanal für die B2B-Branche

Dass jeder Automobilhersteller mittlerweile seine eigenen autonomen Fahrzeugkonzepte entwickelt, beweist die Relevanz dieses Themas – nicht nur für die Automobilbranche. Was einst als reines Transportmittel betrachtet wurde, wird immer stärker zum individuellen Raum, in dem gelebt, gelacht und gearbeitet wird. Mit ihren neuen Lösungen legen Uber, Tesla, Google, Daimler und Co. heute die Weichen für den Personen- und Gütertransportverkehr der Zukunft – autonom gesteuert durch komplexe Echtzeitdaten. Die Vision ist klar: Selbstfahrende Autos machen das Reisen nicht nur sicherer, sondern verschaffen den „Fahrern“ zusätzliche Zeit, um sich mit anderen Themen zu beschäftigen. Über Connectivity-Anwendungen in den Fahrzeugen entsteht so ein weiterer Kommunikations-Touchpoint, der auch für B2B-Marken neue Potenziale eröffnet.

3. VR ist „the-next-big-thing“

Nach dem Smartphone steht schon die nächste technologische Entwicklung in den Startlöchern, die die B2B-Branche komplett verändern könnte: Virtual Reality (VR). Diese Technologie ist heute bereits in den Bereichen Gaming und Marketing stark verankert – Tendenz steigend. HTC Vive, Oculus, Samsung Gear und Microsoft Hololens sind die bekanntesten Hardware-Produkte, um vielfältige VR-Szenarien zu kreieren. Zusätzliche Geräte wie Sensorhandschuhe oder andere Wearables können das virtuelle Erlebnis noch verstärken.

Das Geschäftspotenzial für B2B-Marken ist riesig: So können Vertriebsmitarbeiter etwa komplexe Maschinen oder Geräte im Beratungsgespräch direkt erlebbar machen. Der Kunde bekommt auf diese Weise tiefgreifende Einblicke in Funktionsweise und mechanische Zusammenhänge und kann schneller und umfassender informiert werden. Das zahlt direkt auf das Vertriebsergebnis ein.

4. Mit IoT zur ultimativen Vernetzung

B2B-Marken werden künftig ihre Produkte und Dienstleistung wesentlich stärker miteinander vernetzen müssen, um ihre Kunden zufrieden zu stellen und sich von ihren Wettbewerbern abzuheben – branchen- und segmentübergreifend. Das daraus entstehende enge, integrierte Ökosystem aus verschiedenen Geräten, Services und Kunden erschafft neue Erlebnisse und vielfältige innovative Geschäftsmodelle.

Zudem können durch starke Vernetzungskonzepte etwa verschiedene Elemente in Produktionsanlagen besser überwacht und gesteuert werden. Das bedeutet mehr Effizienz und Sicherheit – und somit eine höhere Produktivität. Am Ende stehen etwa gesamte Produktionsprozesse, die sich auf Basis einer innovativen Machine2Machine-Kommunikation automatisiert selbst regulieren und so einen nachfragegesteuerten Output erzeugen.

5. Emotionen: Daten verbessern die Interaktion mit B2B-Kunden

Auch im B2B-Sektor gilt: Kunden sind Menschen – und Menschen haben Gefühle, die ihre Entscheidungen beeinflussen. Unternehmen, die das beherzigen und dieses Insight für ihr datengestütztes Marketing einsetzen, können große Potenziale für sich erschließen. Die Instrumente dafür sind heute schon etabliert: So ist „Affektives Computing“ eine seit mehr als zwei Jahrzehnten anerkannte akademische Disziplin, die mithilfe von Algorithmen sowie verschiedener Wearables menschliche Emotionen messbar macht. Die gewonnenen Erkenntnisse können dann in Marketingstrategien integriert werden, um Kampagnen und Aktionen zu optimieren. Unternehmen, die die direkten Reaktionen und Emotionen der Kunden auf unterschiedliche Faktoren analysieren, werden künftig einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil haben.

Verschiedene Marken setzen bereits heute „Feel Armbands“ ein, um die Emotionen von Probanden wie mit traditionellen Fitness-Wearables aufzuzeichnen. Die Ergebnisse fließen dann in die Kampagnen ein. Dieses Beispiel ist nur eins von vielen und lässt sich einfach auf B2B-Umfelder umsetzen.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal marconomy erschienen.

Kaan Karaca verantwortet als Chief Technical Officer (CTO) von DigitasLBi in Deutschland und der Schweiz die technische Umsetzung von Kundenprojekten.
Kaan Karaca verantwortet als Chief Technical Officer (CTO) von DigitasLBi in Deutschland und der Schweiz die technische Umsetzung von Kundenprojekten.
(Bild: DigitasLBi)

Über den Autor

Kaan Karaca verantwortet als Chief Technical Officer (CTO) von DigitasLBi in Deutschland und der Schweiz die technische Umsetzung von Kundenprojekten. Zuvor leitete er als Director Technology die technische Entwicklungsabteilung der Digitalagentur.

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