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Embedded-OS

40 Betriebssysteme für den Raspberry Pi

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Weitere Linux-Beispiele: Fedora (und Fedberry), CentOS und OpenSUSE

Wer früher gerne Pidora auf dem Raspberry Pi eingesetzt hat oder generell Fedora gegenüber Debian (und dem Debian-Derivat Raspbian) bevorzugt, kann inzwischen zu Fedberry greifen. Die für das Raspberry Pi 2 optimierte Linux-Distribution ist ein Remix der aktuellen Fedora-Version und kann auf dessen App-Repository zurückgreifen, inkludiert allerdings auch einige zusätzliche Applikationen.
Wer früher gerne Pidora auf dem Raspberry Pi eingesetzt hat oder generell Fedora gegenüber Debian (und dem Debian-Derivat Raspbian) bevorzugt, kann inzwischen zu Fedberry greifen. Die für das Raspberry Pi 2 optimierte Linux-Distribution ist ein Remix der aktuellen Fedora-Version und kann auf dessen App-Repository zurückgreifen, inkludiert allerdings auch einige zusätzliche Applikationen.
(Bild: Fedberry.org)

Betriebssystem 11(eingestellt): Eine lange Zeit ebenfalls weit verbreitete Alternative, die lange Zeit auch im NOOBS-Installer integriert war, war die Fedora-basierte Linux-Distribution Pidora. Diese Linux-Variante war ab 2014 auf die in den Raspberry-Pi-1-Modellen verwendete ARMv6-Architektur zugeschnitten. Allerdings wird Pidora bereits seit geraumer Zeit nicht mehr weiterentwickelt, so dass sich das OS bereits auf dem Raspberry Pi 2 nicht mehr vernünftig einsetzen ließ.

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Betriebssystem 12: Ab 2015 sprang hierfür der Fedora Remix Fedberry in die Bresche. Dieses OS läuft auch auf den Modellen Raspberry Pi 2 und 2B respektive 3 und 3B. Es bietet Zugriff auf das umfangreiche Angebot an vorgefertigten Packages der aktuellen Fedora-25-Fassung, integriert aber auch einige zusätzliche Anwendungen, die im Standard-Repositorium von Fedora nicht zu finden ist. Dies kann allerdings bisweilen zu Stabilitäts- oder Geschwindigkeitseinbußen führen mit Geschwindigkeitsproblemen zu kämpfen.

Betriebssystem 13: Linux-Nutzer, die Fedora gegenüber Debian bevorzugen, können inzwischen auch direkt zu Fedora selbst greifen. Seit Version 25 unterstützt die Linux-Variante auch ARMv7- und ARMv8-basierte Geräte. Das macht das Betriebssystem direkt auf allen Raspberry Pi 2 und 3 Modellen lauffähig. Allerdings wird auch Fedberry immer noch weitergepflegt. Der Vorteil des Remixes gegenüber der „Vanilla“-Fedora-Version ist, dass Fedberry bestimmte Tools und Programme in sein Repositry integriert die bei Fedora nicht vorhanden sind, beispielsweise den OpenSource-Browser Chromium.

Betriebssystem 14: Bei CentOS handelt es sich um eine communitybasierte Linux-Distribution, die auf dem Red Hat Enterprise Linux (RHEL) aufbaut und somit zu letzterem komplett binärkompatibel, allerdings kostenfrei erhältlich ist. Es ist somit besonders auf Stabilität ausgelegt und unterstützt auch für RHEL gedachte Software, was das Betriebssystem auch für kommerzielle Applikationen attraktiv macht. CentOS gilt als einer der am häufigsten auf Web-Servern eingesetzten Linuxversionen. Die zum Zeitpunkt dieses Artikels aktuellste CentOS-Version 7.3 (Stand 12. Dezember 2016) unterstützt auch ARM-Architekturen und ist damit auf dem Raspberry Pi einsatzfähig.

Betriebssystem 15: Neben den hier genannten haben auch andere Linux-Varianten auf die eine oder andere Art ihren Weg auf den Einplatinenrechner gefunden. So unterstützt etwa auch OPENSuse, früher weit verbreitet und in Deutschland noch mit einer treuen Fangemeinde, die ARM-Prozessorarchitektur und lässt sich auch für den Einsatz auf dem Raspberry Pi 2 und inzwischen auch dem Raspberry Pi 3 anpassen. Allerdings ist das OS nicht optimal auf die Hardware des RasPi zurechtgeschnitten, so dass die Installation von OpenSUSE auf dem Einplatinenrechner nur wirklich eingefleischten Fans zu empfehlen ist.

Auch andere Linix-Distributionen haben einen Weg auf den Einplatinenrechner gefunden, so etwa gentoo. Ähnlich wie auch OpenSUSE sind diese aber in der Regel nicht für einen idealen Einsatz auf dem Raspberry Pi ausgereift.

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