Suchen

Embedded-OS

40 Betriebssysteme für den Raspberry Pi

Seite: 5/16

Firmen zum Thema

Schlankes OS für Fortgeschrittene und Profis: Arch Linux

Arch Linux mit GNOME 3.2: Die flexible Linuxvariante ist sehr ressourcensparend, erfordert aber mindestens fortgeschrittene Kentnisse.
Arch Linux mit GNOME 3.2: Die flexible Linuxvariante ist sehr ressourcensparend, erfordert aber mindestens fortgeschrittene Kentnisse.
(Bild: By Andrea `BaSh` Scarpino, via Wikimedia Commons)

Betriebssystem 8:Arch Linux ist bei vielen Hobbyentwicklern in der Linuxszene als flexibles, ressourcensparendes Betriebssystem beliebt. Schon seit den ersten Tagen des Raspberry Pi hat sich diese Linuxvariante daher als eine beliebte Variante als Raspberry Pi Betriebssystem etabliert.

Das liegt nicht nur an seinem hohen Grad an individueller Anpassbarkeit, sondern ebenfalls an dem Umstand, dass das OS auch in für ARMv6, ARMv7 und ARMv8-Architekturen optimierten Distributionen vorliegt. Das macht es es speziell für den Umgang mit dem Raspberry Pi gut geeignet, da es alle auf dem Markt verfügbaren Varianten einschließlich des jüngsten, leichtgewichtigen Raspberry Pi Zero W unterstützt.

Bildergalerie

Bildergalerie mit 40 Bildern

Im Laufe der Zeit wurde das Betriebssystem immer mehr auf die Hardware des Einplatinenrechners optimiert: So unterstützt Arch Linux die Pi-Kamera-Schnittstelle und die GPOI-Pins. Diese Linuxvariante lässt sich auch sehr stark auf individuelle Bedürfnisse anpassen, was sie gerade für viele Bastlerprojekte attraktiv macht. Arch Linux schöpft auch die Möglichkeiten der auf dem Leistungs-Zugpferd Raspberry Pi 3 eingesetzten ARMv8-Architektur vollumfänglich aus.

Die große Flexibilität des Betriebssystems ist aber auch gleichzeitig eine der größten Hürden, denn Arch Linux ist alles andere als einsteigerfreundlich. Eine GUI ist nativ nicht vorhanden, das ressourcenarme OS bootet direkt in die Kommandozeile. Für die Bedienung wird bereits ein umfassendes Linux-Grundwissen vorausgesetzt: anders als Raspbian hält Arch Linux kein benutzerfreundliches Konfigurationsmenü bereit, alles muss von Hand eingerichtet werden.

Wer allerdings bereits mit allen Feinheiten des Systems vertraut ist, für den ist Arch Linux sehr attraktiv: Es lässt sich gezielt nur auf die Funktionen, die auch wirklich für ein Projekt benötigt werden, zurechtstutzen, wodurch mehr Rechenleistung und Speicher für die eigentlichen Anwendungen bleiben.

Artikelfiles und Artikellinks

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 44770973)