Stereolithografie (SLA) 3D Systems kündigt 3D-Druck-Plattform für große Kunststoff-Serienbauteile an

3D Systems hat für die additive Fertigung von großen Produkten oder hohen Stückzahlen die Stereolithografie-Lösung SLA 750 entwickelt. Sie umfasst die 3D-Drucker SLA 750 und SLA 750 Dual sowie den neuen Werkstoff Accura AMX Durable Natural und das Nachbearbeitungssystem Post Cure 1050.

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Der Kern des Dornbiegewerkzeuges besteht aus dem härtesten SLA-Harz von 3D Systems, Accura AMX Durable Natural. Er hält wiederholtem Biegen und Walken stand, so dass er leicht aus dem Kohlefaser-Bauteil herausgelöst werden kann.
Der Kern des Dornbiegewerkzeuges besteht aus dem härtesten SLA-Harz von 3D Systems, Accura AMX Durable Natural. Er hält wiederholtem Biegen und Walken stand, so dass er leicht aus dem Kohlefaser-Bauteil herausgelöst werden kann.
(Bild: 3D Systems)

Die Fertigungslösung ist für die kosteneffiziente SLA-Stapelproduktion großer Kunststoffteile optimiert. Wie 3D Systems mitteilt, bietet sie im Vergleich zu anderen verfügbaren Stereolithografie-Lösungen bis zu doppelte Geschwindigkeit und dreifachen Durchsatz. Der SLA 750 ist eine Ein-Laser-Konfiguration, die bis zu 30 Prozent höhere Druckgeschwindigkeiten bietet und vor Ort zum SLA 750 Dual aufgerüstet werden kann. Der SLA 750 Dual ist ein System für den 3D-Synchrondruck mit doppelten Laser-Einheiten.

Die 3D-Drucker SLA 750 und SLA 750 Dual

Der Hochgeschwindigkeits-Synchron-3D-Drucker SLA 750 Dual mit Doppellaser.
Der Hochgeschwindigkeits-Synchron-3D-Drucker SLA 750 Dual mit Doppellaser.
(Bild: 3D Systems)

Beide 3D-Drucker verfügen nach eigenen Angaben über einen um 15 Prozent größeren Bauraum und eine kleinere Stellfläche als die Vorgängermodelle, sodass die Hersteller die Produktion optimieren und skalieren können. Das System verfügt über einen selbstkalibrierenden Dual-Rail-Recoater, der die Zuverlässigkeit des Druckprozesses und die mechanischen Eigenschaften des Endprodukts verbessern soll. Beide 3D-Drucker nutzen die Hyper-Scan-Vektortechnologie. Sie optimiert laut 3D Systems wichtige Geschwindigkeits- und Produktivitätselemente wie Laser-Fokus und -Leistung sowie die Kinematik des Vektormotors, um die Druckgeschwindigkeit und den Durchsatz deutlich zu erhöhen. Darüber hinaus enthalten beide Drucker die All-in-One-Software 3D Sprint zur Vorbereitung, Optimierung und zum Druck von 3D-CAD-Daten. Die Drucker sind für die nachgelagerte Automatisierung vorbereitet und roboterkompatibel für den 24/7-Betrieb, heißt es.

Der Werkstoff Accura AMX Durable Natural

Das SLA-Harz Accura AMX Durable Natural ist laut 3D Systems so konzipiert, dass es wiederholten hohen mechanischen Belastungen und Stößen standhält. Der Werkstoff wurde nach ASTM D4329 und ASTM G194 auf seine mechanische Leistungsfähigkeit in Innenräumen für bis zu acht Jahre und seine Witterungsbeständigkeit im Freien für bis zu eineinhalb Jahre getestet. Das Material soll eine ähnliche Belastung/Strapazierfähigkeit wie übliche Thermoplaste aufweisen. Die isotropen mechanischen Eigenschaften sorgen für eine sehr gute Festigkeit der Teile in jeder Druckausrichtung, heißt es weiter. Diese Eigenschaften machen Accura AMX Durable Natural zu einem idealen Material für die Herstellung großer, komplexer Kerne für flexible Dornwerkzeuge.

Das Nachbearbeitungssystem Post Cure 1050

Das Nachbearbeitungssystem Post Cure 1050 bietet nach Angaben von 3D Systems Trocknung und Aushärtung in hoher Geschwindigkeit für Serienaufträge und große Teile bis zu einer Größe von 1050 mm x 750 mm x 600 mm. Die Aushärtungszeiten sollen bis zu 5-mal schneller sein als bei vergleichbaren Lösungen und somit einen 5-mal höheren Durchsatz bieten. Dies liegt zum Teil an der gleichmäßigen 360°-Lichtverteilung, die es ermöglicht, mehr Teile in kürzerer Zeit auszuhärten, ohne dass manuelle Eingriffe erforderlich sind. Langlebige LED-Lichtquellen, automatische Erkennung und Warnung bei Lichtausfällen sowie eine Ein-Tasten-Kalibrierungsroutine für die Lichtleistung sorgen für vorhersehbare, konsistente Eigenschaften der Teile und der Arbeitsergebnisse. Zusätzlich sollen optimierte Lichtwellenlängen, eine separat konfigurierbare UV-Intensität und aktiv gekühlte LEDs mit jeweils eigener einstellbarer Heizung eine optimale Bauteilkühlung ohne thermisch bedingten Verzug ermöglichen.

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