Gründungspreis 3D Spark vom BMWK ausgezeichnet

Von 3D Spark

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Alstom, dem weltweit zweitgrößten Bahntechnikunternehmen, gelang es durch 3D Spark, 20 000 Tage Lieferzeit und 1,8 Millionen Euro Kosten bei Alstom, einzusparen. Dafür wurde es vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ausgezeichnet.

Die Gründer von 3D Spark bei der Preisverleihung des Gründerpreises.
Die Gründer von 3D Spark bei der Preisverleihung des Gründerpreises.
(Bild: 3D Spark)

3D Spark räumte beim Gründerwettbewerb Digitale Innovationen groß ab. Auf den Tagen der digitalen Technologien in Berlin glänzte das Startup mit seinem nachhaltigen und effizienten Beitrag zu einer smarteren Entscheidungsgrundlage. Dadurch sind Unternehmen in der Lage, Fertigungsverfahren für 3D-Druck nachhaltiger, effizienter, günstiger und schneller auszuwählen. Somit kann man teure Schäden aufgrund von Lieferengpässen von Teilen vermeiden.

Einführung des 3D-Drucks bei Alstom

3D Spark sei in der Lage, Alstom bei der Integrierung von 3D-Druck zu unterstützen. Laut 3D Printing Program Manager Aurelien Fussel plane Alstom bis 2023 die Zahl der analysierten Teile auf das Dreifache zu erhöhen, um so bis zu fünf Millionen Euro einsparen zu können. Damit solle die Produktion noch nachhaltiger werden.

Zusätzliche Erfolge

Die ZF Friedrichshafen AG, der global drittgrößte Automobilzulieferer, nutzt ebenfalls die Plattform, um eine Potenzialanalyse für zehn unterschiedliche 3D-Druckverfahren anzuwenden. Die Zusammenarbeit mit 3D Spark sei gut an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst, so Dr. Ignacio Lobo-Casanova, Head of Smart Lightweight Process Technologies bei der ZF Friedrichshafen AG.

Auch der Produktionsdienstleister Metshape GmbH könne mithilfe 3D Sparks Zeit und Arbeitsaufwand sparen. Die Plattform ermögliche der Firma, ganz ohne Experten oder Expertin 3D-CADs und 2D-Zeichnungen zu analysieren. Viele Arbeitsschritte könnten durch 3D Spark einfach zusammengefasst werden.

Anfänge des Durchbruchs bei Fraunhofer IAPT

Ursprünglich begann alles mit der Fraunhofer-Einrichtung für Additive Produktionstechnologien IAPT. Man arbeitete zusammen daran, fachliches Wissen digital zur Verfügung zu stellen, um Laien wie auch Profis Fragen zu Technik, Materialien oder Kosten für 3D-Druck zu beantworten. Die gebündelte fachliche Kenntnis zur Bewertung von Kosten und Fertigbarkeit von Bauteilen habe sich über sieben Jahre in Form von Olaf Steinmeier, Leiter Zukunftsfeld Energie vom Fraunhofer IAPT, und den Gründern Arnd, Fritz und Ruben aufgebaut.

Eine nachhaltige Zukunft

Günstiger, nachhaltiger, schneller und sicherer: 3D Spark will seine Plattform noch weiter ausbauen, um möglichst vielen Unternehmen eine bessere Alternative für Fertigungsverfahren zu bieten. Damit könne einiges an Ausstoß, Lieferzeit, Kosten und Verbrauch gespart werden. Dr.-Ing. Fritz Lange (Co-Founder und CEO) hält fest: „Wir träumen von einer Produktion ohne Verschwendung.“

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