Joblift-Analyse zeigt Trends auf

IoT-Spezialisten sind bei Großunternehmen gefragt

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Steigender Bedarf für IoT-Spezialisten: Vor allem große Firmen suchen nach entsprechenden Experten.
Steigender Bedarf für IoT-Spezialisten: Vor allem große Firmen suchen nach entsprechenden Experten. (Bild: Pixabay / CC0)

Die Metajobsuchmaschine Joblift hat sich im Rahmen einer Analyse mit der Frage befasst, ob der IoT-Hype tatsächlich wegen diverser Probleme am Abflauen ist. Bei der Untersuchung der entsprechenden Stellenanzeigen zeigt sich aber ein optimistischeres Bild.

Laut der Analyse haben Jobangebote für IoT-Spezialisten überdurchschnittlich zugenommen. Sie konzentrieren sich aber vor allem auf Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern, die überwiegend in Süddeutschland angesiedelt sind. Vernetzte Systeme kommen demnach vor allem in der Industrie sowie der Informations- und Kommunikationsbranche (IKT) zum Einsatz. Andere Bereiche wie etwa das Gesundheitswesen bleiben dagegen hinter den Erwartungen zurück.

Wachsende Nachfrage

Die Nachfrage nach IT-Experten mit IoT-Spezialisierung ist geringer als etwa nach Fachleuten mit Security-Fokus. Allerdings wächst sie im Vergleich mit dem gesamten Berufsfeld etwa dreimal so stark. Laut Joblift liegt das durchschnittliche monatliche Wachstum der Stellenanzeigen im IoT-Bereich bei 9 Prozent, während der bundesweite Anstieg des Bedarfs an Informatik-Fachkräften nur knapp 3 Prozent beträgt.

Vor allem in Süddeutschland sind IoT-Experten gefragt.
Vor allem in Süddeutschland sind IoT-Experten gefragt. (Bild: Joblift)

Viele Jobs bei großen Firmen

39 Prozent der IoT-Stellen wurden in den vergangenen 12 Monaten von der Industrie ausgeschrieben, 20 Prozent finden sich im IKT-Sektor. Weitere 23 Prozent der Anzeigen werden von Dienstleistern wie Beratungsfirmen oder Personalvermittlern geschaltet. Der Handel und das Gesundheitswesen, die beide oft als zukunftsträchtige IoT-Anwendungsfelder genannt werden, stellten nur magere 0,3 Prozent der Stellenangebote. Diese Verteilung spiegelt sich auch bei den ausschreibenden Unternehmen wider: 455 Stellen will der Konzern Robert Bosch besetzen, die Telekom hat 155 offene IoT-Positionen und Daimler bietet 63 Stellen an. 57 Prozent der Stellenanzeigen betreffen Großunternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern. Wer nach IoT-Stellen sucht, wird vor allem in den südlichen Landesteilen fündig: 33 Prozent der Jobs finden sich in Baden-Württemberg, gefolgt von Bayern (26 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (11 Prozent).

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal BigData-Insider erschienen.

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